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QM-1872532
Thema im August: Vertrauen in die ambulante Medizin
Interviev mit Dr. Sanda Cimbollek, leitende Anästhesistin an der PAN-Klinik. Das Gespräch "Ambulantes Operieren", erschien in der Zeitschrift FORUM.
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FORUM:
In den USA erfolgen bereits mehr als drei von fünf Eingriffen ambulant. Wie sieht es in Deutschland aus?  
Cimbollek:
1997 wurden in den USA 73 Prozent der operativen Eingriffe ambulant durchgeführt. Deutschland hat keine genauen Daten, aber man diskutiert 10 bis 25 Prozent. Erst jetzt vollzieht sich ein Wandel. Kleinere Operationseinheiten arbeiten kostengünstiger als die Krankenhäuser, die Zahl der ambulanten Operationen hat 2004 um ungefähr zehn Prozent zugenommen (hauptsächlich handelt es sich um Katarakt-Operationen).
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Welche Operationen eignen sich für die ambulante Versorgung? Eine Herzoperation wird doch bestimmt weiter ein stationärer Fall bleiben.  
Grundsätzlich können ambulant die Operationen durchgeführt werden, bei denen der Patient nach einer kurzen Remissionszeit in seinem Allgemeinbefinden so weit wieder hergestellt ist, dass er in sein häusliches Milieu entlassen werden kann. Durch die Entwicklung vieler minimalinvasiver endoskopischer Verfahren sowie durch den Fortschritt in der anästhesiologischen Betreuung kann heute die Hospitalisation weitgehend auf definierte Eingriffe eingeschränkt werden. Sogar Herzoperationen werden heutzutage unter Umgehung der Thorakotomie und der Herz-Lungen-Maschine endoskopisch durchgeführt.
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Kommt jeder Patient in Frage – etwa auch Kinder oder ältere Menschen?  
Nicht jeder Patient kann ambulant operiert werden. Hier ist es keine Frage des Alters, sondern vielmehr geht es um das familiäre/soziale Umfeld des Patienten. Ist eine Begleitung/ Betreuung des Patienten nicht möglich und organisierbar, ist zu Hause keine telefonische Erreichbarkeit vorhanden, besteht eine Sprachbarriere,sind die Hygienevoraussetzungen nicht gegeben, so muss auch ein „relativ kleiner Eingriff “ stationär durchgeführt werden.Patientenauswahl nach begleitenden Grunderkrankungen (in einer ASA-Klassifizierung festgelegt) sowie die Kooperation mit Hausärzten,Fachärzten und Krankenhaus (auch überregional) sind grundlegende Voraussetzungen für eine ambulante Operation.
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Wie hoch liegt Ihrer Meinung nach das Einsparpotenzial durch ambulante Eingriffe?  
Mit Sicherheit ist ein deutliches Einsparpotenzial zu erreichen. Die Auswahl der Leistungserbringer mit hoher Qualifikation und Reputation ist Bedingung für die medizinische Qualität der Versorgung. Deshalb werden sich kleinere Operationseinheiten mit einer hohen Fallfrequenz und stringenten Organisationsabläufen bei hohem Standard der Versorgungsqualität zunehmend mehr durchsetzen können.
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Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse geht gut die Hälfte der Patienten auf Überweisung eines Arztes zum
ambulanten Operateur. Ein guter oder ein schlechter Wert?  
Wenn der Arzt als Ein-/Zuweiser von dem Verlauf der Operation überzeugt ist, wird er die Patienten entsprechend beraten.
Die immer höhere Akzeptanz der Patienten, sich einem ambulanten Eingriff zu unterziehen, spricht für das Vertrauen in die ambulante Medizin.
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Rund 400 Eingriffe listet der GKV-Katalog für ambulante OPs auf. Ist damit das Ende der Fahnenstange erreicht? Oder wird der technische Fortschritt weitere Möglichkeiten eröffnen?  
Die Zahl 400 möglicher ambulanter Eingriffe ist sehr niedrig angesetzt. Mit Sicherheit ist hier das Zehnfache anzusetzen. In Deutschland wird es noch einen Entwicklungsprozess dahin geben müssen.

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PAN Prevention Center  
Gemeinsam mit den unterschiedlich an der PAN Klinik tätigen Fachbereichen ermöglichen wir Ihnen eine altersabhängige und personalisierte Diagnostik frühzeitiger Krankheitsveränderungen. In der Präventionsmedizin erfahrene Ärzte unterstützen Sie dabei in der Frühtherapie. Dies schließt u. a. die psychosomatische Betreuung, Bewegungstherapien und die Ernährungstherapie (med. Kochschule) mit ein.

Mehr dazu unter: www.pan-prevention.de
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Thema des Monats:  
Eröffnung des PAN Prevention Centers
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Unsere nächste Veranstaltung:  
Weitere Termine sind wieder ab September 2010 - im neu umgebauten Konferenzraumbereich geplant.
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Praxis für HNO - erstes Zentrum für Navigations-Chirurgie in NRW - Innovation für Hals-Nasen-Ohren OPs  
Seit November 2009 besteht in der PAN die Möglichkeit, sich von Herrn Dr. Zenev im Bereich der Navigationschirurgie operieren zu lassen. Bisher einzigartig in NRW...

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Wir feiern Geburtstag!
10 Jahre PAN Klinik am Neumarkt  
Die PAN Klinik am Neumarkt wurde im April 2009 10 Jahre alt.
Wir bedanken uns bei allen unseren Patienten für das entgegengebrachte Vertrauen in dieser Zeit!

Artikel im Gesundheitsjournal der KSTA zum 10-jährigen Jubiläum, März 2009
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Die PAN Klinik ist Mitglied im VOP-Verband
www.vop-verband.de  
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Ihre Krankenkasse übernimmt nicht die Kosten der gewünschten Leistungen?  
Lassen Sie sich von der LBB-Bank -ein Kooperationspartner der PAN-Klinik- ein attraktives Finanzierungsangebot unterbreiten.
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Kontakt  
Zeppelinstr. 1
50667 Köln, Neumarkt-Galerie
Telefon 0221-2776-100
Fax 0221-2776-611
Kontakt Wegbeschreibung
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Konzessionierung gem. § 30 Gewerbeordnung  
Die PAN Klinik am Neumarkt hat mit Datum 16.04.1999 die Konzession zum Betreiben einer privaten Klinik erhalten.
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Webkonzept und Realisierung: rincon2 köln www.rincon.de