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| Thema des Monats Februar: Brustkrebs früh erkennen und mit allen modernen Mitteln bekämpfen |
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Interview mit Dr. Martina Breidenbach, Praxis für Senologie und Brustchirurgie in der PAN-Klinik und Professor Dr. Andree Faridi, Chefarzt der Frauenklinik
Krankenhaus Porz am Rhein,
Kooperationspartner der PAN Klinik am Neumarkt | |
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Was bedeutet der Begriff Senologie? |
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Der Begriff kommt aus dem Griechischen. Diese medizinische Disziplin beschäftigt sich mit allem, was mit der Brust und Brusterkrankungen zu tun hat: von der normalen Brustentwicklungen bis hin zu gutartigen und bösartigen Erkrankungen sowie Fehlbildungen der Brust.
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Welches ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen? |
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Der Brustkrebs ist leider die häufigste Krebserkrankung der Frau in Deutschland mit etwa 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Das bedeutet dass jede 10. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkrankt.
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Steigt die Zahl der Neuerkrankungen? |
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Ja, wobei man nicht sagen kann, ob die Zahl steigt, oder ob es nur daran liegt, dass mehr Frauen zur Früherkennung gehen und das damit einfach mehr erkannt wird als früher.
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Wie hoch ist bei dieser Krebserkrankung die Mortalitätsrate? |
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Der Brustkrebs ist die häufigste Krebstodesursache. Etwa 20.000 Frauen sterben pro Jahr an Brustkrebs.
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Ist Brustkrebs heilbar? |
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Im Frühstadium ja.
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Was heißt Frühstadium? |
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Eine wichtige Rolle spielt die Größe des Tumors und die Frage ob Lymphknoten in der Achselhöhle betroffen sind. Eine gute Heilungschance besteht beispielsweise wenn die Lymphknoten noch nicht betroffen sind und der Tumor kleiner als zwei Zentimeter ist. Solche Tumoren sprechen in vielen Fällen auf eine Hormontherapie an und die Zellen teilen sich nur langsam. Natürlich sind das alles nur statistische Aussagen. Wenn ich beispielsweise sage, mit ihrer Erkrankung leben 90 Prozent der Patienten noch 10 Jahre, wissen sie noch nicht, ob sie vielleicht zu den 10 Prozent gehören. Wir haben aber eine Reihe von Prognosefaktoren mit denen wir ein statistisches Risiko errechnen können. Das ist für uns sehr wichtig um mit unseren Patientinnen eine individuelle Behandlung planen zu können.
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Wie wird Brustkrebs erkannt? |
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Zur Zeit werden 80 Prozent der Tumoren in der Brust nicht vom Arzt, sondern von der Patientin selbst entdeckt. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung werden etwa 10 Prozent der Brustkrebse durch den Arzt entdeckt. Weitere 10 Prozent werden mit Hilfe der Mammographie diagnostiziert. Wenn eine Frau ohne spezielles Training einen Tumor in ihrer Brust ertastet, so ist dieser Tumor im Durchschnitt über zwei Zentimeter groß. Bei Tumoren dieser Größe handelt es sich jedoch nicht mehr um eine Frühform des Brustkrebses.
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Wenn Brustkrebs festgestellt wird, welche Möglichkeiten gibt es dann operativ? |
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Wenn der Verdacht auf Brustkrebs besteht wird zunächst eine Gewebeprobe zur feingeweblichen Untersuchung entnommen. Dies geschieht heute ambulant und ohne Narkose mit der so genannten Stanztechnik. Wenn sich die Diagnose Brustkrebs bestätigt, dann bestehen grundsätzlich zwei Optionen: In den meisten Fällen ist es möglich den Tumor zu entfernen und die Brust zu erhalten. Eine solche brusterhaltende Therapie ist möglich wenn der Tumor eine gewisse Größe nicht überschreitet. Wenn der Tumor groß ist, kann man eine Therapie vor die Operation setzen um den Tumor zu verkleinern und dann brusterhaltend zu operieren.
Und dann gibt es Fälle, die sind heute selten, wo man von vorn herein weiß, dass die Brust entfernt werden muss. Wir operieren heute etwa 80 Prozent brusterhaltend. Das ist über die Jahre immer mehr geworden. Früher - bis in die 70er Jahre - war es so, dass man Brustkrebs immer mit der Entfernung der Brust operiert hat.
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Was heißt brusterhaltend operiert? |
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Eine brusterhaltende Operation bedeutet, dass nur der Tumor entfernt wird, die Brust aber erhalten bleibt. Wenn man gut operieren kann, kann man in vielen Fällen die Brust wieder so modellieren, dass man kaum sieht, dass da etwas entfernt wurde.
Es gibt aber auch für Patientinnen bei denen die Brust entfernt werden musste Möglichkeiten die Brust wieder aufzubauen. Besteht aus medizinischer Indikation die Notwendigkeit zur Entfernung der Brust, kann ein Wiederaufbau der Brust durch so genannte Expander-Implantate oder durch Eigengewebe auch in Kombination mit Implantaten durchgeführt werden. Eine Brustrekonstruktion kann sofort oder im Intervall erfolgen, die Ergebnisse sind vergleichbar. Zunehmend mehr betroffene Frauen wünschen zunächst die Durchführung der Chemotherapie und eventuell der Bestrahlung, um dann in Ruhe über einen Wiederaufbau zu entscheiden.
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Thema Vorsorge: Wie wichtig ist die Vorsorge? |
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Vorsorge würde bedeuten dass wir die Entstehung von Brustkrebs verhindern können, das ist bis heute leider nicht möglich. Bei Brustkrebs besteht aber die Möglichkeit der Früherkennung. Dies ist so wichtig weil die Erkrankung, wenn sie zu einem frühen Zeitpunkt erkannt und behandelt wird, heilbar ist. Man kann es auf die einfache Formel bringen: Brustkrebsfrüherkennung rettet Leben.
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Wie oft sollte eine Frau zur Vorsorge gehen? Gibt es da ein bestimmtes Alter ab dem man regelmäßig zur Vorsorge gehen sollte? |
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Heutzutage gehen die meisten Mädchen mit 16 oder 17 Jahren regelmäßig zum Frauenarzt. Im Rahmen der gesetzlichen Vorsorge erfolgt ab dem 20 Lebensjahr einmal jährlich eine gynäkologische Untersuchung und der Abstrich vom Muttermund. Ab dem 30. Lebensjahr ist zusätzlich eine Tastuntersuchung der Brustdrüse und der umgebenden Lymphknoten vorgesehen. Da zunehmend jüngere Frauen von Brustkrebs betroffen sind untersuchen wir die Brust in unserer Praxis grundsätzlich schon ab dem 25. Lebensjahr.
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Was ist die Mammographie? |
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Die Mammographie ist derzeit die wichtigste etablierte Methode zur Brustkrebsfrüherkennung. In Deutschland wird zur Zeit ein Mammographie-Screening-Programm für Frauen ab 50 Jahren aufgebaut. Bei der Mammographie werden Röntgenstrahlen eingesetzt um eine Röntgenaufnahme der Brust zu erstellen. Auf diese Weise können Veränderungen in der Brust diagnostiziert werden, die noch nicht zu tasten sind. Die fortschrittlichste Entwicklung ist die diditale Mammographie. Sie wird seit Januar 2006 als Microdosis-Mammographie in der Pan-Klinik durchgeführt.
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PAN Prevention Center |
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Gemeinsam mit den unterschiedlich an der PAN Klinik tätigen Fachbereichen ermöglichen wir Ihnen eine altersabhängige und personalisierte Diagnostik frühzeitiger Krankheitsveränderungen. In der Präventionsmedizin erfahrene Ärzte unterstützen Sie dabei in der Frühtherapie. Dies schließt u. a. die psychosomatische Betreuung, Bewegungstherapien und die Ernährungstherapie (med. Kochschule) mit ein.
Mehr dazu unter: www.pan-prevention.de |
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Kontakt |
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Zeppelinstr. 1
50667 Köln, Neumarkt-Galerie
Telefon 0221-2776-100
Fax 0221-2776-611
Kontakt Wegbeschreibung |
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Konzessionierung gem. § 30 Gewerbeordnung |
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Die PAN Klinik am Neumarkt hat mit Datum 16.04.1999 die Konzession zum Betreiben einer privaten Klinik erhalten. |
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