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Durchbruch in der Früherkennung von Brustkrebs: MicroDose Mammography kommt mit 80 Prozent weniger Strahlung aus
Artikel aus der ORTHOpress 2/2006
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Mit keiner anderen Methode können so viele bösartige Veränderungen in der Brust so früh erkannt werden wie mit der Mammographie. Dabei gilt: Je früher ein Tumor bemerkt wird, desto größer sind die Chancen, den Krebs zu heilen. Allerdings ist die Mammographie selbst mit einer Strahlenbelastung verbunden – und gerade die weibliche Brust gilt als besonders empfindlich. Forscher suchen daher seit Jahren nach immer neuen Möglichkeiten, die Strahlendosis so gering wie möglich zu halten. Mit der neuartigen „MicroDose Mammography“ ist es jetzt möglich, diese um rund 80 Prozent zu verringern. Welche Vorteile das bringt, erläutert im Gespräch mit ORTHOpress der Kölner Radiologe Carlheinz Prömper, der im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Köln-Neumarkt als erster Arzt im Rheinland seine Patientinnen die neue Technologie anbieten kann.
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Warum ist die Mammographie zur Früherkennung so wichtig?  
Die Mammographie ist das wichtigste diagnostische Instrument zur Früherkennung von Brustkrebs. Wir können heute damit Tumoren erkennen, die nur wenige Millimeter groß sind. Und nicht nur das: Besonders die sogenannten Microkalzifikationen, das sind kleinste Kalkablagerungen im Gewebe, welche ein Früherkennungszeichen von Brustkrebs sein können, lassen sich mit der Mammographie erkennen und beurteilen.
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Bietet die Mammographie damit eine bessere Früherkennung als beispielsweise das Abtasten der Brust?  
Beim Abtasten der Brust werden häufig erst Veränderungen erfasst, die etwa einen Zentimeter groß sind. Damit kann man nach heutiger Auffassung nicht mehr von einer Früherkennung sprechen. Darüber hinaus ist ein solch manuelles Diagnoseverfahren immer stark von der individuellen Wahrnehmung abhängig.
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Was ist der Vorteil der neuen MicroDose Mammography und warum ist es wichtig, die Strahlenbelastung immer weiter zu reduzieren, wenn eine Mammographie doch nur alle zwei Jahre durchgeführt wird?  
Gerade vor dem Hintergrund des langen Untersuchungsintervalls ist es wünschenswert, die Strahlung gering zu halten, damit nämlich die Mammographie in kürzeren Abständen wiederholt werden kann. Zwar ist die Datenlage für die alle zwei Jahre stattfindende Mammographie – wie sie nach den neuen Richtlinien bei Frauen im Alter von 50 bis 69 durchgeführt werden kann – sehr gut, amerikanische Leitlinien empfehlen jedoch für Frauen ab 40 jährlich eine Mammographie.

Der Grund dafür ist, dass zwischen zwei Mammographien immer wieder so genannte Intervallkarzinome auftreten. Deren Wachstum kann dann bei der nächsten Untersuchung bereits so weit fortgeschritten sein, dass es sich hier nicht mehr um eine Früherkennung handelt. Mit der MicroDose Mammography ist es jetzt möglich, öfter und trotzdem mit weniger Strahlenbelastung zu untersuchen.
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Ist die MicroDose Mammography hinsichtlich der gelieferten Bilder in ihrer Aussagekraft den bisherigen Geräten ebenbürtig?  
Nicht nur das, sie ist erheblich besser. Das liegt zum einen daran, dass es sich um ein volldigitales Bild handelt. Es gibt also keinen „Verlust“ durch die Ausbelichtung irgendeines Filmmaterials oder spezieller Folien. Zum anderen basiert die MicroDose Mammography auf einer neuartigen Detektortechnik. Buchstäblich jedes einzelne Photon der die Brust durchdringenden Strahlen wird gezählt und so zur Berechnung des digitalen Bildes herangezogen. Die Sensoren, auf welche die Photonen auftreffen, sind jeweils nur etwa 50 µm groß und erlauben eine Auflösung von 10lp/mm (Linienpaaren).

Zum Vergleich: Das menschliche Auge löst Bilder mit nur etwa 5 lp/mm auf. Gleichzeitig erreicht die digitale Technik eine hervorragende Weichteilauflösung, die fast an die der Computertomographie (CT) heranreicht. Zur Befundung verwenden wir daher einen speziellen Bildschirm mit 5 Millionen Pixeln. Bereits wenige Sekunden nach der Mammographie wird die Aufnahme auf diesem Bildschirm sichtbar. Unter anderem wird so natürlich auch die Effizienz der Untersuchung gesteigert, da man nicht noch auf die Filmentwicklung warten muss.

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PAN Prevention Center  
Gemeinsam mit den unterschiedlich an der PAN Klinik tätigen Fachbereichen ermöglichen wir Ihnen eine altersabhängige und personalisierte Diagnostik frühzeitiger Krankheitsveränderungen. In der Präventionsmedizin erfahrene Ärzte unterstützen Sie dabei in der Frühtherapie. Dies schließt u. a. die psychosomatische Betreuung, Bewegungstherapien und die Ernährungstherapie (med. Kochschule) mit ein.

Mehr dazu unter: www.pan-prevention.de
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Thema des Monats:  
Eröffnung des PAN Prevention Centers
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Praxis für HNO - erstes Zentrum für Navigations-Chirurgie in NRW - Innovation für Hals-Nasen-Ohren OPs  
Seit November 2009 besteht in der PAN die Möglichkeit, sich von Herrn Dr. Zenev im Bereich der Navigationschirurgie operieren zu lassen. Bisher einzigartig in NRW...

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Die PAN Klinik am Neumarkt wurde im April 2009 10 Jahre alt.
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Artikel im Gesundheitsjournal der KSTA zum 10-jährigen Jubiläum, März 2009
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