Ihre Klinik
Belegabteilungen
Kooperationspartner
Integrierte Versorgung
Aktuell
Jobs
Kontakt
QM-1872532
1. PAN Symposium am 29.11.2006 im Hyatt Regency Hotel zum Thema
„Das Syndrom der polyzystischen Ovarien – die interdisziplinäre Herausforderung“
0
Wir konnten anlässlich des 1. PAN-Symposiums mehr als 100 Teilnehmer begrüßen, hierunter überwiegend Gynäkologen aber auch zahlreiche Internisten sowie Allgemeinmediziner. Zunächst referierte Herr Dr. Palm über die Struktur der PAN-Klinik sowie des PAN-Instituts für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Herr Dr. Palm stellte dar, dass zukünftig die gynäkologische Endokrinologie einen Schwerpunkt unserer Tätigkeit darstellen wird und insbesondere Themen, wie das polyzystische Ovarsyndrom, die Endometriose sowie die habituelle Abortneigung intensiv bearbeitet werden. Anschließend führte Herr Dr. Palm die Referenten des Abends ein. Als erstes stellte Herr Professor Dr. Wilhelm Krone, Direktor der Klinik II und Poliklinik für Innere Medizin der Universität Köln das PCO-Syndrom aus Sicht des internistischen Endokrinologen dar.
Herr Professor Dr. Wilhelm Krone, Direktor der Klinik II und Poliklinik für Innere Medizin der Universität Köln das PCO-Syndrom aus Sicht des internistischen Endokrinologen dar.
Herr Professor Krone führte aus, dass Frauen mit PCOS zum Teil deutliche Veränderungen im Lipid- und Kohlehydratstoffwechsel aufweisen. Dies führt langfristig zu deutlich erhöhten Risiken zur Entstehung des Diabetes mellitus, des Hypertonus sowie der daraus sich ergebenden Herz- und Gefäßerkrankungen. Herr Professor Krone berichtete, dass insbesondere durch die Gabe von Metformin, einem Insulinsentiziser, die metabolischen Veränderungen günstig beeinflusst werden können und damit für die Patientinnen eine Risikoverminderung erzielt werden kann.

Im zweiten Referat stellte Herr Professor Dr. Christoph Keck, Leitender Arzt der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der PAN-Klinik Strategien zur Erfüllung des Kinderwunsches bei Frauen mit polyzystischem Ovarsyndrom vor. Er berichtet, dass insgesamt etwa 5 bis 10 % aller Frauen im fortplanzungsfähigen Alter an PCOS leiden und dass die Infertilität eines der Kardinalsymptome der Erkrankung darstellt. Die Behandlung schließt sowohl die Gabe von Metformin und damit eine Regulierung des Kohlehydratstoffwechsels als auch die Gabe von Medikamente zur ovariellen Stimulation ein. Hier werden als Therapie der ersten Wahl meist Clomifen sowie niedrig dosierte Gonadotropin-Präparate eingesetzt. Hierdurch gelingt es in vielen Fällen, eine Ovulation herbeizuführen, ggf. kann Clomifen oder auch die Gonadotropin-Therapie mit Metformin kombiniert werden. Für Frauen, die sich auf diese Weise nicht erfolgreich behandeln lassen, kommt ggf. eine In-Vitro-Fertilisationstherapie in Frage.

Hier muss beachtet werden, dass Frauen mit PCOS ein hohes Risiko zur Entwicklung einer Überstimulation aufweisen. Hier muss die Gonadotropin-Therapie zur ovariellen Stimulation sehr sorgfältig auf die individuelle Patientin abgestimmt werden und es muss eine engmaschige Überwachung der Stimulation erfolgen. Bei adipösen
Frauen mit PCOS, die sich zur In - Vitro -Fertilisationstherapie entschließen, gibt es allein durch die Adipositas eine Reihe von Risiken, die während der Behandlung und in der nachfolgenden Schwangerschaft beachtet werden müssen, so dass in jedem Fall eine Gewichtsreduktion für diese Patientin angestrebt werden sollte.

Abschließend führte Professor Dr. C. Keck aus, dass sich erfreulicherweise fast alle Frauen mit PCOS erfolgreich behandeln lassen und dies in einem interdisziplinären Ansatz geschieht. Daher wird in Zukunft am PAN-Institut für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin ein Kompetenzzentrum für die Behandlung von Frauen mit PCOS entstehen. In diesem Kompetenzzentrum sollen Frauen mit PCOS interdisziplinär behandelt werden, um die jeweilige Therapiestrategie auf den Einzelfall abzustimmen und um betroffenen Frauen auch eine mittel- und langfristige Betreuung zu ermöglichen.

Für Interessierte gibt es hier eine Kurzzusammenfassung des Vortrags von Herrn Prof. Dr. Keck zum Downloaden klick mich an (34kB) .

Und hier geht es PAN Institut zur Homepage des PAN Instituts.

0
PAN Prevention Center  
Gemeinsam mit den unterschiedlich an der PAN Klinik tätigen Fachbereichen ermöglichen wir Ihnen eine altersabhängige und personalisierte Diagnostik frühzeitiger Krankheitsveränderungen. In der Präventionsmedizin erfahrene Ärzte unterstützen Sie dabei in der Frühtherapie. Dies schließt u. a. die psychosomatische Betreuung, Bewegungstherapien und die Ernährungstherapie (med. Kochschule) mit ein.

Mehr dazu unter: www.pan-prevention.de
0
Thema des Monats:  
Eröffnung des PAN Prevention Centers
0
Unsere nächste Veranstaltung:  
Weitere Termine sind wieder ab September 2010 - im neu umgebauten Konferenzraumbereich geplant.
0
Praxis für HNO - erstes Zentrum für Navigations-Chirurgie in NRW - Innovation für Hals-Nasen-Ohren OPs  
Seit November 2009 besteht in der PAN die Möglichkeit, sich von Herrn Dr. Zenev im Bereich der Navigationschirurgie operieren zu lassen. Bisher einzigartig in NRW...

0
Wir feiern Geburtstag!
10 Jahre PAN Klinik am Neumarkt  
Die PAN Klinik am Neumarkt wurde im April 2009 10 Jahre alt.
Wir bedanken uns bei allen unseren Patienten für das entgegengebrachte Vertrauen in dieser Zeit!

Artikel im Gesundheitsjournal der KSTA zum 10-jährigen Jubiläum, März 2009
0
0
Die PAN Klinik ist Mitglied im VOP-Verband
www.vop-verband.de  
0
0
Ihre Krankenkasse übernimmt nicht die Kosten der gewünschten Leistungen?  
Lassen Sie sich von der LBB-Bank -ein Kooperationspartner der PAN-Klinik- ein attraktives Finanzierungsangebot unterbreiten.
0
Kontakt  
Zeppelinstr. 1
50667 Köln, Neumarkt-Galerie
Telefon 0221-2776-100
Fax 0221-2776-611
Kontakt Wegbeschreibung
0
Konzessionierung gem. § 30 Gewerbeordnung  
Die PAN Klinik am Neumarkt hat mit Datum 16.04.1999 die Konzession zum Betreiben einer privaten Klinik erhalten.
0
Webkonzept und Realisierung: rincon2 köln www.rincon.de