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| Collagen-Implantat fördert Meniskuswachstum |
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Die Diagnose Meniskusriss wird oft gefällt, wenn der Patient über plötzliche Zuckungen im Knie berichtet. Die Schmerzen fühlen sich meist an, als ob etwas innen zerreist. Eine Operation lässt sich dann oft nicht vermeiden, doch während man früher den Meniskus ersatzlos entfernt hat, ist man heute in dieser Frage zurückhaltender geworden.
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Nach Meinung des Kölner Orthopäden Rudolf W. Strümper, Belegarzt der PAN Klinik, ist dieses Verfahren nicht mehr einfach vertretbar, da „das Knie auf diese Weise zwar recht schnell wieder schmerzfrei wird, sich aber nach einiger Zeit häufig eine Kniearthrose entwickelt.“
Bei genauer Betrachtung der Lage und Funktion des Meniskus werden die Gründe dieser Entwicklung auch deutlich.
Der Meniskus, der sich aus Innen- und Außenmeniskus zusammensetzt, liegt zwischen den Ober- und Unterschenkelknochen und nimmt hier eine Stoßdämpferfunktion war. Außerdem gleicht er Unebenheiten zwischen den Gelenkfächern aus. Wenn nun der Meniskus entfernt wurde, können diese wichtigen Funktionen nicht mehr wahrgenommen werden. Die Folge ist ein Verschleiß der Gelenkknorpel, da diese nun unphysiologisch belastet werden und aufeinender reiben.
Aus diesem Grund werden Meniskusrisse erst mal genäht, damit der Muskel wieder zusammenwachsen kann. Dabei können jedoch nur Risse in einem Bereich genäht werden, der noch mit Blut versorgt wird, da ein Zusammenwachsen allein dann erfolgreich ist, wenn eine unmittelbare Kapitalnähe gegeben ist.
Nur in absolut notwendigen Fällen erfolgt eine Meniskusentfernung. In diesem Falle hat es Versuche mit Implantaten gegeben, doch sowohl Spendermenisken, als auch künstliche Materialien können Abstoßreaktionen hervorrufen. Auch die Gefahr einer Infektion lässt sich nicht vollständig ausschließen.
Um diese Risiken zu umgehen, wurde in den USA von dem ReGen Biologistics Unternehmen eine Methode entwickelt, die auf den Selbstheilungskräften des Körpers beruht. Das Collagen Meniskus Implantat (CMI) soll einen belastbaren Meniskusersatz aufbauen. Dabei besitzt das CMI eine schwammartige Struktur auf, die aus hochgereinigten, bovinem Collagen besteht und eine natürliche Form aufweist. Mittels partiellen Verfahren wird dieses Implantat hergestellt und wie der natürliche Meniskus besteht auch das CMI aus dem Collagen Typ I. Je nach Defektgröße kann das Implantat angepasst werden und nach dem Einbringen in den kapselnahen, durchbluteten Teil des Defektes, wird es an den verbleibenden Meniskusrand angenäht. Die körpereigenen Zellen wandern in des Collagengerüst und bilden neues faserknorpeliges Gewebe, während das Collagen im Implantat selbst im Zeitablauf abgebaut wird. Dieses neue Gewebe kann über die Zeit reifen und somit die natürlichen Funktionen des Meniskus übernehmen.
Um täglich gewohnte Aktivitäten wiederaufnehmen zu können ist die richtige Nachbehandlung unerlässlich. Dazu zählen in den ersten Wochen Gehhilfen aber auch physiotherapeutische Maßnahmen wie passive Bewegungsübungen, Kräftigungsübungen für die Oberschenkelmuskulatur sowie die Mobilisierung der Kniescheibe. Nach weiterem sorgfältigen Aufbautraining ist nach etwa 6 Monaten die Rückkehr zum vorher betriebenen Sport möglich.
Laut einer Studie in den USA im Jahr 1997 an der 313 CMI- Patienten teilnahmen zeigte sich nach einen Jahr postoperativer Nacharthoskopie, dass im Durchschnitt ca. doppelt soviel Meniskusgewebe vorhanden war wie bei Patienten mit Teilresektion. Bei einer Nachbehandlungszeit von drei bis sieben Jahren zeigte sich ein erhöhtes Aktivitätsniveau und eine geringere Reoperationssrate.
Das CMI für den Außenmeniskus ist bereits in der klinischen Erprobung und soll ab Mitte 2007 in Deutschland zur Verfügung stehen. Ob und wann die gesetzlichen Krankenkassen sich an dem neuen Verfahren beteiligen ist noch unklar. Die Privatkassen allerdings sind schon jetzt nach vorheriger Absprache bereit die Kosten zu übernehmen.
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Gemeinsam mit den unterschiedlich an der PAN Klinik tätigen Fachbereichen ermöglichen wir Ihnen eine altersabhängige und personalisierte Diagnostik frühzeitiger Krankheitsveränderungen. In der Präventionsmedizin erfahrene Ärzte unterstützen Sie dabei in der Frühtherapie. Dies schließt u. a. die psychosomatische Betreuung, Bewegungstherapien und die Ernährungstherapie (med. Kochschule) mit ein.
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