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| Besuch beim Kinderzahnarzt - Ein Interview mit Frau Dr. Trennheuser, Kinderzahnärztin |
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Guten Tag, Frau Dr. Trennheuser! Es wäre schön, wenn Sie sich und Ihr Aufgabengebiet in der Praxis für Zahnheilkunde in der PAN-Klinik am Neumarkt kurz vorstellen könnten.
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Gern. Mein Name ist Katja Trennheuser. Ich bin Mutter einer 3monatigen Tochter und seit 3 Jahren in der Zahnheilkunde-Praxis der PAN Klink schwerpunktmäßig als Kinderzahnärztin tätig.
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Können während der Schwangerschaft alle Behandlungen beim Zahnarzt problemlos durchgeführt werden oder muss ich dabei etwas beachten?
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Zu Beginn der Schwangerschaft empfiehlt sich ein Besuch beim Zahnarzt, um mögliche Risiken früh abschätzen zu können.
Durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft kann es zu Irritationen des Zahnfleischs kommen, so dass eine zahnärztliche Betreuung mit regelmäßiger Zahnreinigung sinnvoll ist.
Durch diese vorbeugenden Maßnahmen zu Beginn und während der Schwangerschaft werden die risikoreichen Behandlungen, wie z. B. Extraktionen und Wurzelkanalbehandlungen nahezu ausgeschlossen.
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Wann empfehlen Sie mir, mit meinem neugeborenen Kind erstmals zum Zahnarzt zu gehen?
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Mit ca. 6 Monaten fangen die Zähne an zu wachsen. In der Regel ist hier ein Gang zum Zahnarzt noch nicht nötig, da Mutter Natur hier eigentlich noch alles im Griff hat. Ab 2 Jahren ist das Milchgebiss meist komplett und dann sollte man auch damit beginnen, das Kind an den Zahnarzt zu gewöhnen.
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Gibt es irgendetwas, was ich bereits im Säuglingsalter beachten sollte, um positiv auf die Entwicklung der Zähne meines Kindes einzuwirken?
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Das Hauptrisiko liegt immer in der Ernährung bei Säuglingen. Das Stillen wird von der WHO bis zu sechs Monaten empfohlen. Danach sollte man sukzessive auf „normale Kost“ und damit auf eine reguläre Mundhygiene umsteigen. Die allerersten Zähnchen könnten beispielsweise mit einem weichen Wattestäbchen (als Ersatz für die Zahnbürste) gereinigt werden. Dies ist deshalb so wichtig, da ab diesem Zeitpunkt für das Kind immer häufiger Fläschchen mit Fruchtsäften oder Früchtetees bereitstehen, die bedauerlicherweise nahezu rund um die Uhr verfügbar sind.
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Wie kann ich meinem Kind beibringen, sich die Zähne richtig zu putzen? Sollte mit dem Zähneputzen schon ab dem ersten Zahn begonnen werden?
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Ja, es sollte bereits ab dem ersten Zahn begonnen werden. Wie gesagt, geschieht dies am Anfang noch mit einem weichen Wattestäbchen. Diese Routine ist für Kinder sehr wichtig. Sie sollen von Beginn an merken, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt – z. B. vor dem Schlafengehen – immer dieser Zahnputzritus vollzogen wird, den man dann mit dem Wachstum des Gebisses weiter ausbauen kann. Darüber hinaus seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild und lassen sie es zuschauen bzw. die Zahnputztechnik mit einer eigenen Zahnbürste nachahmen.
Übrigens sollten Sie bis zur Einschulung anschließend noch einmal nachputzen, da man davon ausgehen kann, dass die feinmotorischen Fähigkeiten noch nicht ausreichend sind, eine Zahnbürste richtig zu handhaben. Faustregel: Sobald das Kind einen Stift richtig einsetzen kann, ist es auch in der Lage, richtig Zähne zu putzen.
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Muss mein Kind überhaupt zum Zahnarzt, wenn es keine erheblichen Probleme oder Schmerzen gibt? |
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Ja! Vor allem wegen der frühzeitigen Gewöhnung. Das Kind fasst Vertrauen zur „Zahnarztbehandlung“ und gewinnt eine gewisse Routine und Sicherheit zu den Personen und zur Umgebung – und zwar nicht erst, wenn wirklich etwas Ernsthaftes ist. Dies stellt sicher, dass ein Besuch beim Zahnarzt von Beginn an positiv oder zumindest neutral behaftet ist (und hoffentlich auch bleibt).
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Welchen Vorteil hat die Behandlung meines Kindes durch einen Kinderzahnarzt?
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Die Erfahrung zeigt, dass viele Zahnärzte Kinder sehr ungern behandeln, da diese Behandlung mehr Zeit erfordert. Auf manche Kinder muss man eine halbe Stunde lang beruhigend einreden, bevor man zur Behandlung kommt – und selbst das noch nicht einmal schafft. Der Aufwand und der Stress ist für manche Kollegen zu groß, während Kinderzahnärzte zusätzlich psychologisch geschult sind und von sich aus Spaß im Umgang mit Kindern mitbringen.
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Bei den letzten Besuchen mit meinem Kind beim Zahnarzt gab es erhebliche Probleme, da mein Kind sehr große Angst hatte. Was kann ich selbst im Vorfeld tun, um meinem Kind die Angst ein bisschen zu nehmen und die Situation zu entspannen?
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Am besten sprechen Sie mit Ihren Kindern zu Hause das Thema Zahnarzt gar nicht an – und natürlich schon gar nicht im Zusammenhang mit Drohungen oder mit eigenen „schmerzlichen“ Erfahrungen. Selbst wenn Sie Ihrem Kind ständig sagen: „Nein, es tut nicht weh“, dann kann es nur heraushören, dass die Möglichkeit da ist, dass es weh tun könnte. Sie sagen Ihrem Kind ja auch nicht: „Lass uns Schuhe kaufen gehen, das tut auch nicht weh!“ Hiermit versetzen Sie Ihr Kind in Alarmbereitschaft.
Darüber hinaus sprachen wir bereits über die frühzeitige Gewöhnung des Kindes an die Zahnarztsituation. Nehmen Sie es einfach frühzeitig mit und seien Sie ein gutes Vorbild (sofern Sie nicht selber Angstpatient sind).
Und natürlich dürfen Sie Ihr Kind belohnen, indem Sie es besonders loben, dass es etwas Besonderes geschafft hat oder, indem Sie ihm ein kleines Geschenk machen. Hier sollte man jedoch darauf achten, dass nicht bereits zu Hause große Versprechungen gemacht werden, da die Kinder dann bereits im Vorfeld unter Druck stehen und denken, sie müssen das jetzt schaffen.
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Ist eine professionelle Zahnreinigung bei Kindern oder Teenagern sinnvoll und empfehlenswert?
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Von den Krankenkassen wird für Kinder und Jugendliche in einem Alter von 6 bis 18 Jahren ein umfangreiches Prophylaxeprogramm zur Verfügung gestellt; die professionelle Zahnreinigung wird dabei ergänzt durch individuelle Beratung, Präsentation und Erlernen der richtigen Putztechnik und der halbjährigen Fluoridisierung, um die Zähne widerstandsfähiger zu machen.
Auch bei Kindern unterhalb des 6. Lebensjahres sind Zahnreinigungen empfehlenswert, wenn sich größere Mankos zeigen oder die Eltern die Probleme mit der Zahnreinigung ihrer Kinder haben.
Die Zahnreinigung ist die Basis der zahnärztlichen Prophylase, die – regelmäßig durchgeführt – Karies und Parodontose vorbeugt und demnach schon im Kindesalter sehr wichtig ist.
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Ab welchem Alter können die Zähne meiner Kinder versiegelt werden?
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Eine Versiegelung der ersten großen Backenzähne ist kurz nach ihrem Durchbruch sinnvoll und anzuraten, um die ersten bleibenden Zähne und besonders deren Fissurenrelief langfristig zu schützen. Besonders, wenn die Fissuren sehr zerklüftet sind, besteht eine hohe Kariesfanfälligkeit. Haben die Zähne ein geringer ausgeprägtes Fissurenrelief und sind sie gut zu reinigen, empfiehlt sich als Alternative das Auftragen von Fluoridlack.
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Wie lange gehe ich mit meinem Kind zum Kinderzahnarzt?
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In unserer Praxis verabschieden sich manche „meiner Kinder“ bereits ab zwölf und wechseln zu meinen Kollegen, andere wiederum bleiben bis sie sechzehn oder sogar siebzehn sind...
Vielen Dank für das Gespräch Frau Dr. Trennheuser! Und wie erreichen wir Sie am besten?
Sie erreichen mich am besten dienstags und freitags unter
0221-2776-410 oder per Mail unter klick mich an
Und hier geht es zu unserer Homepage www.pan-zahnheilkunde.de. |
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PAN Prevention Center |
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Gemeinsam mit den unterschiedlich an der PAN Klinik tätigen Fachbereichen ermöglichen wir Ihnen eine altersabhängige und personalisierte Diagnostik frühzeitiger Krankheitsveränderungen. In der Präventionsmedizin erfahrene Ärzte unterstützen Sie dabei in der Frühtherapie. Dies schließt u. a. die psychosomatische Betreuung, Bewegungstherapien und die Ernährungstherapie (med. Kochschule) mit ein.
Mehr dazu unter: www.pan-prevention.de |
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Kontakt |
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Zeppelinstr. 1
50667 Köln, Neumarkt-Galerie
Telefon 0221-2776-100
Fax 0221-2776-611
Kontakt Wegbeschreibung |
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Konzessionierung gem. § 30 Gewerbeordnung |
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Die PAN Klinik am Neumarkt hat mit Datum 16.04.1999 die Konzession zum Betreiben einer privaten Klinik erhalten. |
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