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QM-1872532
Navigationschirurgie in der HNO
Wie zwei Patienten vom neuen OP-Verfahren berichten
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Dr. habil. med. Emil Zenev, Praxis für HNO
Das Risiko war sehr groß: eine so komplizierte Operation im Keilbeinbereich würde der agile Joseph M., 74, aus Köln wohl kaum überleben. Dann wurde bekannt, dass Dr. Emil Zenev aus der HNO der PAN Klinik eine der ersten Navigationsgeräte in Nordrhein Westfalen für Hals- Nasen-Ohren–Operationen bestellt hatte.
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Schon im Sommer 2009 wurde ihm an der Universitätsklinik Köln ein Lymphom an der Hypophyse entfernt mit folgender Chemotherapie. Im Oktober entdeckte der behandelnde Onkologe einen weiteren Entzündungsherd im Keilbeinhöhlenbereich und überwies ihn zunächst in die angegliederte HNO-Klinik. Parallel dazu informierter sich der Onkologe über weitere Möglichkeiten. Er erfuhr, dass Dr. Zenev Belegarzt der PAN Klinik das Karl-Storz Navigationssystem für HNO-Operationen in Köln geordert hatte und dieses ab dem 25.11.2009 eingesetzt wurde. Mit diesem Verfahren konnte nun eine Operation millimetergenau durchgeführt werden. Die Vor- und Nachteile einer weiteren Operation wurden abgewogen. Da jedoch bei diesem Patienten immer die Gefahr eines weiteren Tumors bestand, wagte man den Eingriff. Auch Joseph M. war einverstanden.
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Abgeklärt wurde zunächst die Kostenübernahme mit der Krankenkasse. „Ich hatte gar keine Bedenken, mich mit dieser neuen Technik operieren zu lassen. Im Gegenteil. Bis jetzt hat man ja praktisch blind operiert."
Genau erkennen kann der Operateur die Wege, die das Chirurgie-Messer im OP-Feld, in diesem Fall im Hals- Nasen-Ohrenbereich, geht. Jede Markierung in der Knochenstruktur ist millimetergenau festegelegt. Insofern besteht keine Verletzungsgefahr. Ansonsten wäre die Operation bei Joseph M. unmöglich gewesen oder hätte sogar zum Tode des Patienten führen können. Wie neugeboren fühlt sich nun der rüstige 74jährige.
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Diese Gefahr bestand bei Gustav M. aus Jüchen nicht. Bei dem 57jährigen musste die Kieferhöhle ausgeräumt werden. Eine verschleppte Zahnentzündung war die Ursache für die Beschwerden, die sogar zu Gliederschmerzen führten. Später kam sogar ein unangenehmer Geruch aus der Nase hinzu. Beim CT stellte sich heraus, dass die gesamten Nasennebenhöhlen und Kieferhöhle vereitert waren. „Als Dr. Zenev mir von dem Navigationsgerät berichtete und mir die Vorgehensweise schilderte, hab ich das Datum des Eingriffs extra verschieben lassen, um abzuwarten, bis das neue System geliefert wurde. „Er wollte 100% ausschließen, dass irgendwelche Reste überbleiben würden. Umso aufgeregter war seine Frau , die befürchtete, dass das neue Navigationsgerät noch nicht genug erprobt sei.
Das Ergebnis überzeugte auch sie. Befreit wie schon lang nicht mehr fühlt sich Gustav M. heute. Mit Hilfe der neuen Technik wurde der gesamte Entzündungsherd und der Eiter entfernt.
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Was ist denn nun das Besondere an dieser Technik und wie funktioniert sie?

Im Vorfeld der Operation muss von dem Patienten eine Computertomographie aufgenommen werden. Per CD werden diese Daten auf das Navigationsgerät gespielt. Das CT stellt ein dreidimensionales Abbild des Patienten darf, welches in den drei Ebenen Saggital ( von links nach rechts), Coronal ( von vorne nach hinten) und Axial ( von unten nach oben)geschnitten werden kann. Damit wird ein 3Dmodell berechnet. Es werden nun vier „ Registrierpunkte“ bestimmt, die den Situs (den Nasennebenhöhlenbereich) umschließen. Diese vier Punkte werden Später im OP mit der Sonde angetastet. Das Navigationssystem kann nun mit diesen Informationen das navigierte Instrument in den CT- Daten darstellen. Das Besondere an den neuen Geräten wie von Karl Storz ist, dass alle Instrumente voll autoklavierbar – desinfiziert wieder verwendbar – sind. Der Patient wird mit einem sogenannten „Tracker“ versehen.; einem Stirnband mit Reflektoren. Diese reflektieren währen der Operation das von dem Navigationssystem ausgesendete Infrarotlicht wieder zum Navigationssystem (20 mal in der Sekunde) welches mit diesen Informationen die Position des Patienten bestimmen kann. Weitere Reflektoren befinden sich an dem Instrument, welches in die Nase, Ohr oder Rachen sowie weiteren OP-Feldern eingeführt wird. Nun kann das Erkrankte Gewebe entfernt werden.

Da die gesamte Operation videoendoskopisch durchgeführt wird, konnten Joseph M. und Gustav M. im Nachhinein ihre eigene Operation verfolgen.
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KONTAKT:

Privatärztliche HNO-Praxis Dr. Emil Zenev - Belegarzt der PAN-Klinik
Minimalinvasive Behandlung, plastische Operationen

Zeppelinstr. 1
50667 Köln/Neumarkt Galerie
Fon 0221-2776-340
Fax 0221-2776-341
www.hno-panklinik.de
info@hno-panklinik.de

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Thema des Monats:  
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Seit November 2009 besteht in der PAN die Möglichkeit, sich von Herrn Dr. Zenev im Bereich der Navigationschirurgie operieren zu lassen. Bisher einzigartig in NRW...

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Artikel im Gesundheitsjournal der KSTA zum 10-jährigen Jubiläum, März 2009
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