Jeder vierte Deutsche ist fettleibig
- aktuelle Studie des RKI zur Gesundheit Erwachsener -

Die Deutschen werden immer dicker - das ist das Ergebnis einer zweiten bundesweiten Studie, die das Robert-Koch-Institut durchgeführt hat. Knapp ein Viertel der Männer und Frauen ist demnach mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 30 fettleibig.

Insgesamt bringen in Deutschland zwei Drittel der Männer und mehr als die Hälfte aller Frauen mit einem BMI von über 25 zu viele Kilos auf die Waage. Damit ist der Trend zum Übergewicht im Vergleich zu früheren Studien kaum zurückgegangen. Ein Viertel der Befragten ist mit einem BMI über 30 aber inzwischen fettleibig - und das ist neu. ...

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Quelle: tagesschau.de, 14.06.2012

Diese Informationen wurden in den Medien in den letzten Tagen heiß diskutiert, umso mehr freut es uns, dass unsere Diplom Sportlehrerin Dr. Brigitte Tätzner sich zu diesen Ergebnissen äußert und speziell die körperliche Aktivität unter die Lupe nimmt.

Die „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS) des neuen großen Erwachsenen- Gesundheitssurveys des Robert-Koch-Instituts weist gegenüber 1998 („BGS98“), bezüglich einiger Parameter, eine deutliche Veränderung auf.

Einerseits zeigen sich bedenkliche Resultate vor allem hinsichtlich übergewichtiger und adipöser Personen. Die Zahl der Adipösen hat sich sogar noch deutlich vergrößert und junge Erwachsene sind seit 1998 häufiger betroffen.

Andererseits lassen sich positive Tendenzen hinsichtlich der regelmäßigen körperlichen Aktivität feststellen. Der Anteil der sportlich Aktiven stieg hier sogar in den letzten 10 Jahren signifikant an.

Angesichts dieser Ergebnisse sollten diese Variablen besonders berücksichtigt und beurteilt werden.

Verantwortlich für das Ausüben sportlicher Aktivitäten kann auf der einen Seite das wachsende Gesundheitsbewusstsein der Deutschen wie auch das Streben nach dem gesellschaftlich verbreiteten Schönheitsideal sein.

Damit körperliche Aktivitäten aber auch gesundheitlich unterstützend wirken, bedarf es einem Mindestmaß an Aufwand. Diesen realisieren aber lediglich ein Fünftel der Befragten. Infolge dessen, muss der allgemeine gesundheitliche Nutzen in Frage gestellt werden.

Mittlerweile nutzen Interessierte zahllose Informationsquellen über die unterschiedlichsten Gesundheitsthemen. So werden verschiedene Inhalte zur gesunden Lebensführung in den gängigen Medien sowie von Krankenkassen und Ärzten beschrieben.

Trotz dieser Entwicklung und dem damit einhergehenden verbesserten Gesundheitsbewusstsein, häufen sich Krankheiten, wie z. B. Adipositas, Diabetes, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Leiden.

Demnach bietet z. B. das Medium Internet zwar viele neue Möglichkeiten der Aufklärung zur gesunden Lebensführung, bedingt aber gleichzeitig den für viele Krankheiten ursächlichen Bewegungsmangel.

Daher kann eine Begründung für die wachsende Anzahl adipöser Personen, bei gleichzeitigem Anstieg sportlich Aktiver, auch an dem progressiven Verlauf des PC-Konsums liegen.
Unumstritten ist, dass Bewegungsmangel für die Entstehung der Adipositas mit verantwortlich ist. Die Resultate der Studie zur sportlichen Aktivität sagen jedoch nichts über den Anteil sportlich aktiver adipöser Personen aus und ein Minimum an körperlichen Aktivitäten reicht alleine nicht aus, dem Krankheitsbild Adipositas entgegenzuwirken.

Neben regelmäßiger Bewegung bedarf es daher auch einer ausgewogenen Ernährung sowie einer fachkundigen Betrachtung der Gründe für die ungünstige Lebensgestaltung.
Genau hier setzt die Frühtherapie des PAN Prevention Centers an. Mit den drei Modulen Ernährungsberatung, Bewegungstherapie und psychologische Betreuung erhalten die Patienten eine umfassende Behandlung und werden über einen längeren Zeitraum fachgerecht begleitet, damit die erlernte gesunde Verhaltensänderung dauerhaft erhalten bleibt. www.pan-prevention.de
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