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| Senologie und Brustchirurgie |
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Brustkrebs ist der häufigste Tumor der Frau weltweit mit über einer Million Neuerkrankungen pro Jahr. In Deutschland hat die Erkrankung in den letzten Jahren ebenfalls deutlich zugenommen. Derzeit erkrankt hierzulande jede neunte Frau an Brustkrebs. Wenn der Tumor in einem frühen Stadium diagnostiziert wird, so ist eine Heilung möglich. Leider wird in 50 % der Fälle die Diagnose erst zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt gestellt. In den letzten Jahren hat sich die Sterblichkeitsrate des Brustkrebses in Deutschland drastisch erhöht. Insbesondere ist die Rate der Erkrankungsfälle bei jüngeren Patientinnen unter 45 Jahren deutlich angestiegen. | |
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Brustselbstuntersuchung ist wichtig |
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Zur Zeit werden 80 % der Tumoren in der Brust nicht vom Arzt, sondern von der Patientin selbst entdeckt. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung werden etwa 10 % der Brustkrebse durch den Arzt entdeckt. Weitere 10 % werden mit Hilfe der Mammographie diagnostiziert.Wenn eine Frau ohne spezielles Training einen Tumor in ihrer Brust ertastet, so ist dieser Tumor im Durchschnitt über 2 cm groß. Bei Tumoren dieser Größe handelt es sich jedoch nicht mehr um eine Frühform des Brustkrebses. Durch ein spezielles Training zur Brustselbstuntersuchung können deutlich kleinere Veränderungen in der Brust getastet werden.
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Mammographie |
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Die Mammographie ist derzeit die wichtigste etablierte Methode zur Brustkrebsfrüherkennung. In Deutschland wird zur Zeit ein Mammographie-Screening-Programm für Frauen ab 50 Jahren aufgebaut. Bei der Mammographie werden Röntgenstrahlen eingesetzt, um die Brust zu durchleuchten. Auf diese Weise können Veränderungen in der Brust diagnostiziert werden, die noch nicht zu tasten sind. Verkalkungen in den Milchgängen können Hinweise auf das Vorliegen von Krebsvorstufen geben. |
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Mammasonographie |
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In Ergänzung zur Mammographie kann in vielen Fällen eine Ultraschalluntersuchung der Brust helfen. Mit Hilfe moderner Hochfrequenz-Ultraschallgeräte wird das Brustdrüsengewebe bis in kleinste Details, wie Milchgänge und Drüsenläppchen, untersucht werden. Die Hochfrequenzsonographie und die Mammographie sind einander ergänzende Methoden, da sie jeweils unterschiedliche Stärken haben. Beide Methoden können bei kombinierter Nutzung die Diagnosestellung verbessern und so die Sicherheit für die Patientin erhöhen. |
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Panorama-Bildverfahren |
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Ein neues Verfahren bei der Brustultraschall-Untersuchung ist das sog. Panorama-Bildverfahren, bei dem komplexe Strukturen oder Befunde in der Brust übersichtlich dargestellt und beurteilt werden können. Vorteilhaft ist sie zum Beispiel bei Vorliegen komplexer Veränderungen in der Brust.
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3D-Ultraschall |
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Eine Weiterentwicklung der Brustultraschalltechnik ist die dreidimensionale Sonografie. Die Technik ist bekannt aus der Computertomographie und der Magnetresonanztomographie. Ein Anteil der Brust wird in den Computer des Brustultraschallgerätes eingescannt und kann anschließend in verschiedenen Perspektiven untersucht. Mit Hilfe der 3D Technologie können die Struktur von Tumoren, ihr Verhalten, sowie die Durchblutung besonders gut gegenüber dem gesunden Gewebe abgegrenzt werden. Die Technik erleichtert daher die Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren. Durch die 3D-Ultraschalluntersuchung kann der erfahrene Untersucher die bereits guten Ergebnisse der modernen Brustultraschalluntersuchung weiter verbessern.
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Brustkrebschirurgie und Brustrekonstruktion |
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Durch die vielfältigen Maßnahmen der Brustkrebsfrüherkennung und die verfeinerten Operationstechniken gelingt es heute in über 70% der Fälle brusterhaltend zu operieren. Bei größeren Tumoren kann eine Chemotherapie vor der Operation zu einer deutlichen Verkleinerung führen, so dass eine Brusterhaltung auch dann möglich ist.
Die bis vor wenigen Jahren routinemäßig durchgeführte Entfernung der Lymphknoten aus der Achselhöhle wird heute durch die Entfernung des sog. Wächterlymphknotens (Sentinelnode) ersetzt, wenn kein auffälliger Lymphknoten in der Achselhöhle getastet oder durch Ultraschall nachgewiesen werden kann. Ist der Wächterlymphknoten allerdings befallen, was der Pathologe während der Operation überprüft, müssen auf die übliche Weise mindestens 10 Lymphknoten entfernt werden.
Besteht aus medizinischer Indikation die Notwendigkeit zur Entfernung der Brust, kann ein Wiederaufbau der Brust durch Expander/Implantate oder durch Eigengewebe (z.B. Latissimusdorsi-Lappen oder TRAM-Lappen) auch in Kombination mit Imolantaten durchgeführt werden. Eine Brustrekonstruktion kann sofort oder im Intervall erfolgen, die Ergebnisse sind vergleichbar. Zunehmend mehr betroffene Frauen wünschen zunächst die Durchführung der Chemotherapie und ggf. der Bestrahlung, um dann in Ruhe über einen Wiederaufbau zu entscheiden. |
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Leistungen: - 3D/4D Mammasonographie
- Panoramabildverfahren
- minimal-invasive Diagnostik
- Mammachirugie
- MammaCare
- Interdisziplinäre Onkologie
Außerdem bieten wir ein breites Spektrum an plastisch-ästhetischen Operationen der Brust an: - Lifting (Verkleinerung des Hautmantels ohne größere Volumenreduktion)
- Korrektur von Fehlbildungen der Brust (z.B. „Rüsselbrust“, Asymmetrie)
- Brustverkleinerung (Reduktionsplastik)
- Brustvergrößerung (Augmentation)
- Narbenkorrektur (z.B. Keloid)
Senologie und Brustchirurgie
Zeppelinstr. 1
50667 Köln/Neumarkt Galerie
Terminvereinbarung unter Telefon:
(0221) 2 77 6- 250
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Sprechstunden nach Vereinbarung |
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Herzliche Glückwünsche zur Habilitation! |
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Im Rahmen ihrer Habilitation hat Frau Privatdozentin Dr. Breidenbach einen neuen Ansatz für die Behandlung von Brustkrebs entwickelt und untersucht. In ihren mehrfach ausgezeichneten Arbeiten konnte gezeigt werden, dass gentechnisch veränderte Viren Tumorzellen gezielt infizieren und zerstören können. |
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