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QM-1872532
Narkoseverfahren / Betäubungsverfahren
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Alle bis hierhin aufgeführten Operationsverfahren lassen sich in allgemeiner (Vollnarkose) oder in örtliche Betäubung durchführen. Dies wird nach medizinischen Gesichtspunkten, Komfortüberlegungen und Wunsch des Patienten entschieden. Nur die kindlichen Operationsverfahren müssen immer in allgemeiner Betäubung (Vollnarkose) durchgeführt werden. Auch Patienten mit schweren Begleitkrankheiten, bei denen ein erhöhtes Narkoserisiko besteht, können in örtlicher Betäubung am Leistenbruch operiert werden.
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Laparoskopische Operation
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TAPP
Bei der laparoskopischen Hernienoperation ist die Implantation eines Kunststoff-Netzes notwendig. In Vollnarkose wird während einer Bauchhöhlenspiegelung die Bruchlücke unter dem Bauchfell aufgesucht und mit einem Kunststoff-Netz verschlossen. Prinzipiell ist auch eine beidseitige Operation in einer Sitzung möglich. Diese Operation ist nur in Vollnarkose möglich. Da das Verfahren innerhalb der Bauchhöhle stattfindet steigt das Risiko für Komplikationen und neue Brüche, die Ergebnisse sind ansonsten vergleichbar mit den offenen Methoden.
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TEP
Bei dieser ebenfalls über eine Video-Endoskopie gesteuerten Operation wird der Defekt in der Bauchdecke mit einem großen Kunststoffnetz verschlossen, ohne die Bauchhöhle zu eröffnen. Auch diese Operation ist nur in Vollnarkose möglich. Hierbei wird die größte Wundfläche aller Operationsverfahren geschaffen, die Ergebnisse sind ansonsten vergleichbar mit den offenen Methoden.
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Schenkelbruch
Der Defekt kann über einen Zugang oberhalb oder unterhalb des Leistenbandes verschlossen werden. Normalerweise ist eine Operation mit körpereigenem Gewebe ausreichend. In Einzelfällen kann auch hier die Verstärkung der Bauchdecke mit künstlichem Material notwendig sein. Hier kann dann auch laparoskopisch, d.h. über eine Bauchhöhlenspiegelung vorgegangen werden.
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Risiken und unerwünschte Folgen der Leistenbruchoperation
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Komplikationen sind bei Leistenbruchoperationen selten: Wiederholungsbruch: unter 5%; dauerhafte Nervenstörungen: unter 2%; Wundinfekte: unter 1%; Hodenschädigung: unter 1%; Thrombose und Embolie: unter 1%; Medikamentennebenwirkung und allergische Reaktionen: unter 1%; Blasenentleerungsstörungen bei örtlicher Betäubung 0,1%.
Bei den endoskopischen Verfahren gibt es aufgrund der vorliegenden wissenschaftlichen Daten mehr und schwerere Komplikationen, ohne dass es wesentliche Vorteile für den Patienten gibt.

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Sprechzeiten/Termine   
Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr
Montag, Dienstag, Donnerstag von 13.00 bis 15.00 Uhr

und nach Vereinbarung in der Spezial-Sprechstunde.

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Weiter zum "Hernienzentrum Köln"www.hernienzentrumkoeln.de  
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Ihr Ärzteteam   
Dr. med. Michael Schweins
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie,
Sportmedizin und Rehabilitationsmedizin   



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Dr. med. Ulla Holthausen
Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie  
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Dr. med. Isabell Wieber
Fachärztin für Chirurgie, Zusatzbezeichnung Proktologie