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QM-1872532
Meniskuschirurgie
Die Menisken sind "halbmondförmige Unterlagscheiben" auf einem knorpelartigen Gewebe, die wie ein Puffer zwischen Oberschenkelrolle und Schienbeinplateau wirken. Das Meniskusgewebe unterliegt wie jedes andere Gewebe beim Menschen einer natürlichen Alterung. Dieser Alterungsprozess hängt von der angeborenen Qualität des Gewebes ab.

Wie bei manchen Menschen das Gewebe der Venen vorzeitig altert, dabei ausleiert und zur Bildung von Krampfadern führt, können die Menisken vorzeitig erweichen und unter dem Druck des Körpergewichts platzen. Es ist einleuchtend, dass dieser natürliche Prozeß von dem Grad der Belastung im Alltag beeinflußt wird. So ist der vorzeitige Verschleiß der Meniskusscheiben beim Bergarbeiter, der ständig in der Hocke arbeiten muß als Berufskrankheit anerkannt.

Aus ihrem Verbund losgelöste Meniskusteile "zerkratzen" die empfindliche Oberfläche des Gelenkknorpels. Die einst spiegelnde Oberfläche des Knorpels wird stumpf und erweicht. Dies ist der Ausgangspunkt für eine allmähliche Auflösung des Knorpels, wobei wir von Arthrose sprechen, wenn sich der Knorpel bis auf die Knochenfläche aufgelöst hat. So wie man einen abgefahrenen Reifen beim Auto erst in extremen Situationen spürt, kann ein verschlissener Meniskus über längere Zeit vorhanden sein, bis er schließlich zum Beispiel nach dem Aufstehen aus einer tiefen Hockstellung zu Schmerzen führt.

In diesen Fällen findet man bei der Arthroskopie meistens bereits die oben beschriebenen Knorpelschäden. Die arthroskopische Teilentfernung der zerstörten Meniskusteile sollte daher nach ihrer klinischen Diagnostik auf Grund von Frühsymptomen nicht auf sich warten lassen. Zwar wird durch die Entfernung der abgelösten Meniskusteile dessen Pufferwirkung verkleinert, jedoch ist die knorpelzerstörende Wirkung der nicht entfernten kaputten Meniskusanteile wesentlich größer als die Pufferminderung nach Teilentfernung.
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Meniskusteilresektion  
Der Meniskus wird im Gegensatz zu früheren Operationsmethoden heutzutage nicht mehr im Ganzen entfernt, da er im Kniegelenk wichtige Funktionen erfüllt (Verbesserung der Gelenkkongruenz, Stoßdämpfung, Schutz des Knorpels).

In Fällen erheblicher Zerstörung oder Degeneration des Meniskus ist eine sparsame Entfernung (Resektion) des zerstörten Anteils allerdings unumgänglich. Dieses wird im Rahmen einer Kniegelenksarthroskopie durchgeführt.
Meniskusrefixation  
Bei unfallbedingten Verletzungen / Rissbildungen des Meniskus sollte eine Resektion nach Möglichkeit vermieden werden. Insbesondere Kreuzbandverletzungen sind häufig mit Meniskusrissen verbunden. Hier finden verschiedene Nahttechniken Anwendung.

In Ergänzung zur konventionellen Naht mit selbstauflösendem Fadenmaterial finden heutzutage selbstauflösende Implantate wie Meniskusschrauben oder -pfeile Verwendung. Hier kommt man im Gegensatz zur Fadentechnik mit einer geringeren Anzahl an Hautstichen aus. Dadurch gestaltet sich der Eingriff für den Patienten weniger schmerzhaft.

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Termine nach Vereinbarung  
Telefon: 0221-2776-290
Sprechzeiten:
Mo, Mi u. Do:
9-12 und 15-17 Uhr
Fr: 9-12 Uhr
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Ihr Ärzteteam  
Dr. med. Rudolf Ziolko
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. med. Egon F. Stricker
Facharzt für Orthopädie
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Die PAN- Klinik gratuliert der Orthopädischen Gemeinschaftspraxis Dres. Ziolko/ Stricker zu Ihrer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000.   

Am 28.10.2008 wurde der Praxis das Qualitätssiegel für die Einführung eines Qualitätsmanagements ausgestellt.
Wir freuen uns mit Ihnen, sowie darüber, dass unser bereits bestehendes Qualitätsmanagement, durch die Unterstützung der Orthopädie noch weiter ausgebaut werden konnte.