Nachrichten aus der PAN Klinik

Bleiben Sie auf dem Laufenden 

Ein Gesundheitszentrum dieser Größe steht nie still. Sie können sich sicher vorstellen, mit über 70 Ärzten in derzeit 25 Fachbereichen ist die PAN Klinik ein äußerst lebendiger Ort. Lernen Sie uns besser kennen und bekommen Sie mit unseren Neuigkeiten vertiefte Einblicke zu interessanten Entwicklungen und Ereignissen hier im Haus oder zu medizinisch relevanten Themen. Darüber hinaus bieten einzelne Fachbereiche unseres Hauses eigene Veranstaltungen an. Dazu gehören die beliebten Patienten-Informationsabende mit unterschiedlichen inhaltlichen Scherpunkten wie auch fachliche Fortbildungsveranstaltungen, Schulungen und Qualitätszirkel.

 

1.Infektionshygienisches Management: PAN Klinik erhält erneut Qualitätssiegel für Krankenhäuser des mre-netz regio rhein-ahr

Köln, 23.09.2020 – Seit 2013 bietet das mre-netz die Teilnahme an einem Qualitätssiegel für Krankenhäuser an. Hauptziel ist eine Koordination des infektionshygienischen Managements multiresistenter Erreger in Gesundheits- und Gemeinschaftseinrichtungen in den beteiligten Kreisen im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes für die Bevölkerung. Durch unsere Teilnahme am Siegel tragen wir mit dazu bei, Patienten vor Infektionen zu schützen, denen sie durch eine medizinische Behandlung unter Umständen ausgesetzt sein könnten. So soll vor allem ein einheitliches, qualitätsgesichertes Vorgehen erarbeitet werden, um die Verbreitung von Problemkeimen in Krankenhäusern, Rehakliniken, Arztpraxen, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie in Rettungs- und Transportdiensten zu verhindern. Eine Vernetzung der Projektteilnehmer auf allen Ebenen soll die Kommunikation zwischen den Einrichtungen fördern und eine optimierte Patientenversorgung ermöglichen.
Die Teilnahme am Qualitätssiegel haben wir durch ein vom mre-netz koordiniertes Qualitätsaudit erbracht. Wir sind seit 2013 mit dabei und haben das Siegel in diesem Jahr erneut verliehen bekommen. Weitere Infos auf www.mre-rhein-ahr.net
 

2.Relizenzierung als kooperierendes PID-Zentrum zusammen mit MGZ München

Seit einigen Jahren sind als einziges lizenzierte Zentrum im Rahmen der Präimplantationsdiagnostik (PID) in Kooperation mit dem Medizinisch Genetischen Zentrum (MGZ) in München (Prof. E. Holinski-Feder, PD Dr.  A. Abicht) tätig und haben hier bereits einer Reihe von Paaren weiterhelfen können. Im Rahmen einer aufwendigen Re-Lizensierung durch das Bayrische Staatsministerium für Gesundheit und Soziales haben wir nun unsere Lizenz erneut erhalten.

3.Rezertifizierung als Klinisches Endometriosezentrum (II)

Unser klinisches Endometriosezentrum (II) betreut seit Jahren schwerpunktmäßig Patientinnen mit Endometriose, auch im Rahmen des Kinderwunsches. Wir freuen uns sehr, dass es nun erneut durch die Deutsche sowie die Europäische Endometrioseliga re-zertifiziert wurde. 

4.FOCUS EMPFIEHLT unsere Ärzte - auch 2020 wieder

Seit mehr als 20 Jahren veröffentlicht Focus Ärztelisten der führenden Mediziner in Deutschland. Auch 2020 wurden von unseren Ärzten/Fachbereichen 5 unter den Top Medizinern gelistet und 12 Ärzte von Focus besonders empfohlen.

Dieses Siegel zeichnet die in dem Landkreis ihrer Niederlassung empfehlenswerten Fachärzte und Zahnmediziner aus. Die Auswertung, erhoben von der Hamburger Stiftung Gesundheit und „Fokus Gesundheit“, berücksichtigt mehrere medizinische, patienten- und serviceorientierte Faktoren. Zum Beispiel: Wird der Arzt von Kollegen empfohlen, welche Berufserfahrung hat er? Daneben fließen Patientenzufriedenheit, Barrierefreiheit der Praxis und weitere Kriterien ein. Die Empfehlung beruht auf einer Gesamtzahl von mehr als 200.000 Ärzten und Zahnmedizinern. 

Weitere Informationen zum Siegel und aufgrund welcher Kriterien es an entsprechende Ärzte verliehen wird, finden Sie hier: hier.

5.Konzession um die Hauptfachabteilungen Chirurgie und Frauenheilkunde erweitert

08.05.2020

Wir erweitern unser Angebot für Sie!

Letzte Woche haben wir vom Gesundheitsamt der Stadt Köln die Konzessionserweiterung (§30 GewO) unserer Klinik erhalten. Danach werden zwei Belegabteilungen in Hauptfachabteilungen umstrukturiert und damit das strukturelle Angebot der PAN Klinik verbessert. Es handelt sich um die Hauptfachabteilung Chirurgie mit den Teilbereichen Allgemein- und Hernienchirurgie, Neurochirurgie, Gefäßchirurgie sowie um die Hauptfachabteilung Frauenheilkunde mit den Teilbereichen der operativen Gynäkologie und der Senologie.

Wir freuen uns, unser Angebot für Sie noch umfassender aufstellen zu können!

6.Tag der Hand

01.03.2020

Arthrose an der Hand rechtzeitig erkennen und behandeln.

Das „Handzentrum Köln“ lädt am 01.03.2020 zur Informations-veranstaltung für Patienten ein.

Köln, Februar 2020 – Der Verschleiß von Gelenken oder die Arthrose stellt eine der häufigsten Ursachen für chronisch anhaltende Schmerzen dar. Die Arthrose kann alle wichtigen Gelenke des menschlichen Körpers betreffen. Besonders belastend ist so ein Zustand an der Hand – nur ein einzelnes schmerzendes Gelenk kann die Funktion der gesamten Hand beeinflussen und jeden Griff und jeden anderen Einsatz der Hand zur Qual werden lassen. Zum „Tag der Hand“, der auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) jedes Jahr am 1. März stattfindet, klären Handchirurgen bundesweit über Arthrosen an der Hand auf. Auch in Köln informieren der Handspezialist Dr. Bernd v. Maydell und seine Mitarbeiter im „Handzentrum Köln“ in Zusammenarbeit mit der Praxis für Ergotherapie und Handrehabilitation Axel Heußen über konservative wie chirurgische Behandlungsmöglichkeiten der degenerativen Knorpelerkrankung.

Die Arthrose tritt an der Hand am häufigsten an den Daumensattelgelenken auf, gefolgt von den Fingerendgelenken und Mittelgelenken. Schmerzen, Schwellungen und Steifheit können die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigen. Ziel jeder Therapie ist es daher, die Schmerzen effektiv zu lindern und die Beweglichkeit des Gelenks möglichst zu erhalten. Dabei werden zunächst konservative Möglichkeiten wie Handtherapie, Ruhigstellung, schmerz- und entzündungshemmende Medikamente oder Injektionen ausgeschöpft; lässt sich dadurch keine Besserung erzielen und schreitet die Erkrankung voran, kann eine Operation dem Patienten helfen.

Wann ein chirurgischer Eingriff angezeigt ist, kann allerdings nur ein Handchirurg zuverlässig entscheiden. „Bei der Fingerarthrose gilt es, den richtigen Zeitpunkt für eine Operation zu erkennen“, sagt Dr. v. Maydell. „Die rechtzeitige Beratung durch einen Handchirurgen als Spezialisten kann wichtig sein, um sich möglichst viele Behandlungsoptionen zu erhalten. Auch darüber möchten wir am Tag der Hand informieren.“

Das Spektrum der chirurgischen Therapiemöglichkeiten bei Fingerarthrose reicht heute von Denervierungen bis hin zu innovativen Oberflächenersatzprothesen. Verfahren wie die Resektionsarthroplastik am Daumensattelgelenk oder Versteifungen an End- oder Mittelgelenken haben sich in der Handchirurgie seit vielen Jahren mit sehr guten Ergebnissen für die Patienten bewahrt. Im Beratungsgespräch mit einem qualifizierten Handchirurgen kann geklärt werden, welche Methode individuell in Frage kommt.

Kontakt 
Handzentrum Köln, Dr. med. Bernd v. Maydell
Zeppelinstraße 2
50667 Köln

7.Personelle Verstärkung der Neurochirurgie in der PAN Klinik

Dr. med. Moritz Perrech und Dr. med. Dierk-Marko Czybulka verstärken seit Anfang des Jahres das Team der Neurochirurgie in der PAN Klinik.

Dr. Perrech absolvierte sein Medizinstudium in Münster und ist seit 2014 Facharzt der Neurochirurgie. 2016 verbrachte er 3 Monate am New York Presbyterian Hospital der Weill-Cornell University, NY, USA für das Spine Fellowship bei Dr. Roger Härtl. Bis auf weiteres ist er, neben der Tätigkeit in der PAN Klinik, Oberarzt für Neurochirurgie und Co-Leitung des Wirbelsäulenteams der Klinik für Allgemeine Neurochirurgie des Universitätsklinikums Köln.

Für uns hat Dr. Perrech seine Arbeit der letzten Jahre kurz und knapp zusammengefasst:
„Mein klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt in den letzten Jahren war klar die Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule. Hierbei habe ich mich insbesondere mit „minimal-invasiven“ operativen Therapieverfahren aber auch mit komplexer Wirbelsäulenchirurgie beschäftigt. Das Krankheitsspektrum hat dabei die ganze Bandbreite von verschleißbedingten bis zu onkologischen Krankheiten umfasst.“

Uns interessierte außerdem, welche neuen Chancen er mit der Tätigkeit in der PAN Klinik verbindet.
„Die Tätigkeit in der PAN Klinik wird mir die Möglichkeit geben, Patienten vollumfänglich persönlich zu beraten und sowohl ambulant als auch stationär zu behandeln. Meine parallel dazu fortgesetzte Tätigkeit als Oberarzt in der Uniklinik bietet mir zusätzlich die Möglichkeit Patienten mit jeder neurochirurgischen Frage optimal zu beraten und anschließend anzubinden.“

Nach seinem Medizinstudium in Marburg und Würzburg war Dr. Czybulka AiP an der Uni Würzburg. Seine weitere Facharztausbildung absolvierte er im Klinikum Aschaffenburg und im Klinikum Merheim. Facharzt ist er seit 2009. Neben nationalen besuchte er auch internationale Fortbildungen mit dem Schwerpunkt im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie in New York, Amsterdam, London und Cambridge. 2015 wechselte Dr. Czybulka an die Universitätsklinik Köln als Leiter des Wirbelsäulenteams. 

„Schon während der Facharztausbildung und verstärkt in meiner weiteren beruflichen Laufbahn habe ich meinen Interessenschwerpunkt aus dem gesamten Spektrum der Neurochirurgie auf die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen gelegt. Bereits früh hatte ich die Möglichkeit, moderne minimalinvasive sowie auch komplexe Operationstechniken an der Wirbelsäule kennen zu lernen und diese zu praktizieren. Diese Techniken können angepasst in jedem Bereich der Wirbelsäule – von verschleißbedingten bis hin zu onkologischen Erkrankungen Anwendung finden.“

Natürlich haben wir auch ihn gefragt, welche Vorteile die Arbeit in der PAN Klinik bringen kann.
„Mein hauptsächliches Engagement in der PAN Klinik sowie weitere Nebentätigkeiten geben mir die Möglichkeit, das Beste aus beiden Welten zu vereinbaren und dem Patienten diese Vorteile weitergeben zu können: Von der ambulanten Untersuchung, Beratung und Behandlung über die mögliche operative Behandlung kleineren oder größeren Ausmaßes bis zur postoperativen Betreuung und ggf. Nachbehandlung. Damit kann ich dem Patienten eine Rundum (360 Grad)-Versorgung im Bereich Wirbelsäulenerkrankungen bieten und für jeden die besten Maßnahmen identifizieren und durchführen.“

Beide Mediziner sind spezialisiert auf den Gebieten der minimalinvasiven und komplexen Wirbelsäulenchirurgie und beherrschen - gemeinsam mit Herrn Dr. Harati - ein breites Spektrum der neurochirurgischen Operationen.

Weitere Informationen finden Sie hier: mehr

8.Neueröffnung der Neurochirurgie in der PAN Klinik

Die PAN Klinik freut sich über die Eröffnung der Praxis für Neurochirurgie. In den neuen Räumlichkeiten im 4. Obergeschoss berät, behandelt und betreut Neurochirurg Dr. Ali Harati die Patienten. Zum neuen Jahr wird die Praxis personell noch weiter ausgebaut.

Weiterhin sind Rückenschmerzen die Volkskrankheit Nummer eins und oftmals eine große Belastung für das Berufs- und Privatleben sehr vieler Menschen. Diesen Patienten nachhaltig zu helfen ist eine Aufgabe der Neurochirurgie. Schließlich soll aus den Schmerzen keine endlose Leidensgeschichte werden. Die Praxis wird zunächst von Dr. Ali Harati geleitet. Im neuen Jahr erfolgt dann personelle Verstärkung durch zwei weitere Neurochirurgen.

"Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe hier in der PAN Klinik am Neumarkt und bin auch glücklich darüber mit einer Vielzahl weiterer erfahrener Mediziner direkt Tür an Tür arbeiten zu können", sagt Dr. Harati.

Zu den Kernleistungen der Praxis gehört das gesamte Spektrum der konservativen Wirbelsäulentherapie, die minimal-invasive mikrochirurgische Operation bei Bandscheibenvorfällen und Verengungen (Stenosen) der Halswirbelsäule (HWS), Brustwirbelsäule (BWS) und Lendenwirbelsäule (LWS) sowie Operationen im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) und Lendenwirbelsäule (LWS).

Den kompletten Leistungsumfang sowie weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Praxis auf: https://www.neurochirurgie-pan-klinik.de

Die Praxis für Neurochirurgie fungiert unter dem Dach des MVZ PAN Instituts.
 

Kontakt & Terminvereinbarungen unter:
Allgemeine Neurochirurgie
Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum

MVZ PAN Institut GmbH
Zeppelinstr. 1
50667 Köln / Neumarkt Galerie
Tel: 0221/2776-310
Fax: 0221/2776-317
Praxis für Privatpatienten und Selbstzahler

neurochirurgie@pan-klinik.de

9.HETEROZYGOTEN-SCREENING: GENETISCHE UNTERSUCHUNG ZUR AUFKLÄRUNG VON 448 VERERBTEN FRÜHMANIFESTIERENDEN ERKRANKUNGEN

Seit kurzem bieten wir in Zusammenarbeit mit dem MGZ München ein so genanntes Heterozygoten-Screening für Patienten mit Kinderwunsch an. 

In der Allgemeinbevölkerung geht man davon aus, dass im Durchschnitt eine Person Träger von ca. 2-3 Mutationen ist, die ursächlich für eine Erkrankung aus dem autosomal rezessiven Formenkreis sein können. Dies bedeutet, die Person ist Anlageträger für eine Mutation auf einem entsprechenden Gen (Allel), die zweite Genkopie (diploider Chromosomensatz) ist aber intakt. Dadurch bedingt entwickelt er/sie in der Regel keine Symptome. Wenn beide Partner nun zufällig Anlageträger für dieselbe autosomal rezessiv vererbte Erkrankung sind (ca. 1% bei nicht verwandten Paaren), haben gemeinsame Kinder (geschlechtsunabhängig) ein Risiko von 25% von beiden Eltern die Mutation zu erben und Symptome der entsprechenden Erkrankung zu entwickeln.  In den meisten Fällen (wenn nicht schon Personen in der Familie erkrankt sind) weiß man nicht, ob und für welche Erkrankungen man Anlageträger ist. Mit vor einigen Jahren neu entwickelnden Methoden (sog. NGS-Panel-Analyse) besteht nun die Möglichkeit, dass sich Paare bei bestehendem Kinderwunsch auf die hierzulande häufigsten Mutationen aus o.g. Spektrum untersuchen lassen können. Momentan werden dabei 437 Gene (Kingsmore-Panel) untersucht. 

Die analysierten Gene des Kingsmore-Panel wurden von Experten u.a. nach den Empfehlungen des ACMG (American College of Medical Genetics) nach o.g. Häufigkeit in der Allgemeinbevölkerung aber auch bezüglich möglicher klinischer Beschwerden (z.B. früher Beginn der Symptome, schwere des Krankheitsbildes etc.) ausgewählt und evaluiert.
In diesem Rahmen bietet das MGZ auch die Analyse auf Anlageträgerschaft bezüglich einer spinalen Muskelatrophie an (hierzulande eine der häufigeren genetischen Veränderungen). Aus technischen Gründen ist diese Analyse nicht im o.g. Kingsmore-Panel enthalten. Wird bei beiden Partnern je eine Mutation im selben Gen nachgewiesen (bzw. eine Mutation bei X-chromosomal rezessivem Erbgang), sollte dies u.a. mit genauer Erklärung des entsprechenden Krankheitsbildes, Möglichkeiten bei der Familienplanung und sich ergebenden weiteren Aspekten in einem weiteren Gespräch (s.u.) besprochen werden.

Momentan ist diese Untersuchung eine Selbstzahlerleistung (individuelle Gesundheitsleistung), d.h. sie wird in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Eine Untersuchung kann nach einer genetischen Beratung durch entsprechende Ärzte (Humangenetik, Gynäkologie mit Zusatzqualifikation etc.) erfolgen.

10.ERSTE SCHWANGERSCHAFT NACH ERFOLGREICHER PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK

Vor rund einem Jahr wurde das MVZ PAN Institut vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege als kooperierendes reproduktionsmedizinisches Zentrum im Bereich Präimplantationsdiagnostik (PID) zugelassen. Seitdem bieten wir in enger Zusammenarbeit mit dem MGZ München diese Diagnostik an. Jetzt gibt es tolle Nachrichten. Die PID kommt für Paare in Frage, die aufgrund ihrer eigenen genetischen Konstitution ein hohes Risiko für eine schwerwiegende Erbkrankheit haben. Daher wird am Embryo vor der Übertragung in die Gebärmutter gezielt nach genetischen Auffälligkeiten oder eine Chromosomenstörung gesucht, um Genschäden und schwere Krankheiten zu vermeiden. Nur Embryonen ohne diesbezügliches Krankheitsrisiko werden dann in die Gebärmutter übertragen.

Nun ist eine Patientin im MVZ PAN Institut erstmals im Anschluss an eine Präimplantationsdiagnostik schwanger geworden. Ohne die PID Untersuchung, hätten die Eltern weiter in Sorge leben müssen, ob sie jemals ein gesundes Kind zur Welt bringen können. Im konkreten Fall lag bei beiden Partnern eine monogene Erkrankung vor, die bei der Weitergabe an das Kind schon früh im Leben zu einem Organversagen führt „Wir freuen uns außerordentlich, dass es mit der Schwangerschaft im Anschluss an die PID geklappt hat und das Paar nun glücklich ist“, sagte MVZ-Reproduktionsbiologe Dr. Bastian Schäferhoff. „Dies erreichen wir Dank unserer kompetenten Mitarbeiter, modernstem Equipment und der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Medizinern in München.“

Präimplantationsdiagnostik kann ausschließlich im Rahmen einer künstlichen Befruchtung erfolgen, da nur so die entsprechenden Zellen zur Analyse gewonnen werden können. Eine PID darf in Deutschland nur unter bestimmten Voraussetzungen und mit Zustimmung einer Ethikkommission vorgenommen werden. Weiter Informationen zum Thema Präimplantationsdiagnostik finden Sie auch auf unserer Internetseite unter: www.pan-pid.de

11.PSYCHOLOGISCHE BERATUNG BEI UNERFÜLLTEM KINDERWUNSCH IST WICHTIG

Ein unerfüllter Kinderwunsch stellt eine besondere psychische Belastung dar, die bei jedem Paar ganz unterschiedliche Gedanken und Gefühle hervoruft. Kommen dann noch Hektik und Stress aus dem Alltag oder eine berufliche Krise dazu, ist es erfahrungsgemäß hilfreich sich kompetente, mentale Unterstützung zu holen. Fortlaufende Erhebungen des MVZ PAN Instituts zeigen, dass durchschnittlich 25 Prozent der Patienten durch ihren Kinderwunsch bereits zu Beginn der Therapie sehr belastet sind und ihnen eine begleitendende psychosomatische Betreuung sicher helfen würde.

Sofern es mit der gewünschten Schwangerschaft dann nicht im erwarteten Zeitraum klappt, vermehrt sich auf Patientenseite die Enttäuschung, Angst und Unsicherheit – was den Bedarf nach mentaler Unterstützung nochmals erhöht.

Mentale Unterstützung direkt im Haus
Im Sinne des interdisziplinären Behandlungsansatzes gehört zum MVZ PAN Institut daher auch der Bereich PAN mental. Ergänzend zu Ihrer medizinischen Kinderwunsch-Behandlung werden Patienten auf Wunsch dort von den Psychologischen Psychotherapeutinnen Andrea Gilles und Diana Enke psychologisch unterstützt. Ziel dieser Betreuung ist es, möglichst früh zu intervenieren, da eine frühzeitige Behandlung von psychischen Symptomen häufig eine Verschlechterung der Symptomatik abwenden und eine schnelle Genesung wahrscheinlicher machen kann.

Im Folgenden beantwortet Dipl. Psychologin Andrea Gilles häufig gestellte Fragen zum Thema:

Was raten Sie Paaren/Personen, denen der unerfüllte Kinderwunsch psychisch stark belastet? 

Die Bundesärztekammer empfiehlt die psycho-soziale Begleitung bei unerfülltem Kinderwunsch. Ich rate jeden betroffenen Paaren und jeder betroffenen Person ein psycho-soziales Beratungsgespräch in Anspruch nehmen. Das Beratungsgespräch vermittelt an Leitlinien (s. a. Beratungsnetzwerk für Kinderwunsch in Deutschland) ausgerichtete Strategien im Umgang mit dem unerfüllten Kinderwunsch und kann psychisch entlastend wirken.

Was sind Symptome bei Betroffenen, bei denen Sie sich psychologischen Beistand suchen sollten?

Häufiges unwillkürliches Weinen, geminderter Antrieb, andauernde Schlafstörungen, Ängste, die kaum mehr bewältigt werden können, Verringerung des Selbstwertgefühls und Zweifel am eigenen Körper, Partnerschaftsprobleme wie Beeinträchtigungen des sexuellen Kontakts zwischen den Partnern oder gegenseitige Vorwürfe, um beispielhaft nur einige Symptome zu nennen.

Welche Möglichkeiten der psychologischen Begleitung/Beratung bietet das MVZ im Rahmen der Kinderwunsch-Therapie an? 

Im MVZ PAN Institut werden Einzelgespräche, Paargespräche und auf Wunsch Gruppen zum Umgang mit dem unerfüllten Kinderwunsch angeboten. Der Vorteil in einem MVZ liegt darin, dass das Thema ganzheitlich angegangen werden kann, da verschiedene Fachbereiche auf Wunsch des Patienten zusammenarbeiten.

Kontakt zu PAN metal ist per E-Mail oder telefonisch unter: 0221/2776-200 möglich.

12.ENDOMETRIOSE – EINE DER HÄUFIGSTEN UNTERLEIBS-ERKRANKUNGEN BEI FRAUEN

Viele Frauen sind betroffen und doch ist die Krankheit Endometriose noch nicht ausreichend bekannt. Um dies zu ändern finden im September bundesweit Informationsveranstaltungen statt. Auch hier im MVZ PAN Institut wird es dazu am 26.9. in Kooperation mit der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. einen Patienteninformationsabend geben - mit dem Fokus auf unerfülltem Kinderwunsch.

„Wir freuen uns, dass sich so viele zertifizierte Endometriosezentren an der Aktion beteiligen wollen. Eine Zusammenarbeit zwischen Patientinnen und Gesundheitswesen ist sehr wichtig, um die Situation für Endometriose‐Betroffene zu verbessern", so Sabine Steiner die Vorstandsvorsitzende der Endometriose‐Vereinigung Deutschland e.V.

Endometriose ist eine chronische Krankheit, die häufig mit starken Schmerzen, insbesondere Unterbauchschmerzen, einhergeht. Bei Endometriose siedeln sich Zellen, ähnlich denen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), an Organe wie zum Beispiel an Eierstöcke, Darm, Blase oder Bauchfell. Diese Endometrioseherde verursachen chronische Entzündungen, starke, chronische Unterleibsschmerzen, Blutungen und Verwachsungen in der Bauchhöhle und oftmals Infertilität. Bei etwa 40 bis 60% der Frauen, die ungewollt kinderlos bleiben, steckt eine Endometriose dahinter. Endometrioseherde können – obwohl gutartig – invasiv wachsen und bleibende Schäden an Organen verursachen.

Selbst konservative Schätzungen gehen von 30.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland aus und fast jede zehnte Frau entwickelt in ihrem Leben eine Endometriose. Trotz der hohen Verbreitung und der gravierenden Auswirkungen wird die Erkrankung gesellschaftlich wenig wahrgenommen. Die meisten Frauen haben vor ihrer Diagnose noch nie von Endometriose gehört.

 

13.FOCUS GESUNDHEIT ZEICHNET UNSERE MEDIZINER AUS


Auch bei der diesjährigen Vergabe wurden 7 Mediziner aus der PAN Klinik mit dem goldenen FOCUS Ärztesiegel ausgezeichnet. Jeweils zum Sommeranfang veröffentlicht die Zeitschrift FOCUS-GESUNDHEIT die entsprechende Siegel-Kategorie: 'Deutschlands Top Ärzte '. Das Urteil basiert unter anderem auf der Empfehlung durch ärztliche Kollegen, der Empfehlung von Patientenseite und durch den Mediziner veröffentlichten Publikationen.

Als 'TOP Mediziner' in Deutschland wurden 2019 ausgezeichnet:

  • Dr. Georg Gerten (Augenarzt / Refraktive Chirurgie & Katarakt)
  • Dr. Omid Kermani (Augenarzt / Refraktive Chirurgie & Katarakt)
  • Dr. Stefan Palm (Frauenarzt / Reproduktionsmedizin)
  • Dr. Thorsten Schmidt (Frauenarzt / Gyn. Operationen)
  • Dr. Stefan Schulte (Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie)
  • Dr. Bernd Stechemesser (Facharzt für Hernienchirurgie)
  • Prof. Dr. med. Mathias Warm (Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe)

Um in einer FOCUS Ärzteliste geführt zu werden, müssen die Ärzte die vom unabhängigen Recherche-Institut Munich Inquire Media (MINQ) vorgegebenen Mindestanforderungen erfüllen. Insbesondere bei den Kollegen- und Patientenempfehlungen müssen überdurchschnittlich gute Ergebnisse vorliegen. Mehr dazu    

Bereits im Frühjahr erhielten 17 Ärzte aus dem Haus das Siegel „Empfohlene Ärzte in der Region“:

  • Dr. Mirko Dannhof, Frauenarzt: Gyn. Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
  • Dr. med. dent. Esther Eichhorn, Zahnärztin: Implantologie, Parodontologie
  • Priv.-Doz. Dr. med. Dolores Foth, Frauenärztin: Gyn. Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
  • Dr. med. Georg Gerten, Augenarzt: Refraktive Chirurgie/Katarakt
  • Prof. Dr. med. Roland Goldbrunner, Neurochirurg, Hirntumore
  • Dr. med. Omid Kermani, Augenarzt: Refraktive Chirurgie/Katarakt
  • Dr. Stefan Palm, Frauenarzt: Gyn. Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
  • Dr. med. Carheinz Prömper, Radiologe
  • Priv.-Doz. Irene Pütz, Frauenärztin: Gyn. Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
  • Dr. med. Dagmar Schmidt, Radiologin
  • Priv.-Doz. Dr. med. Torsten Schmidt, Frauenarzt: Gynäkolog. Operationen
  • Dr. Bernd Stechemesser (Facharzt für Hernienchirurgie)
  • Dr. med. Egon F. Stricker, Orthopäde: Chirotherapeut, Unfallchirurgie, Sportmedizin
  • Dr. Stefan Schulte (Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie)
  • Dr. med. dent. Ali A. Teymourtash, Zahnarzt: Implantologie, Parodontologie
  • Prof. Dr. med. Mathias Warm, Frauenarzt: Brustkrebs, Gynäkolog. Tumore
  • Dr. med. Emil Zenev, HNO-Facharzt
  • Dr. med. Rudolf Ziolko, Othopäde: Balneologe, Chirotherapeut, Unfallchirurg, Physikalische Therapie, Schmerztherapie, Sportmedizin

Dieses Siegel zeichnet die in dem Landkreis ihrer Niederlassung empfehlenswerten Fachärzte und Zahnmediziner aus. Die Auswertung, erhoben von der Hamburger Stiftung Gesundheit und FOCUS-GESUNDHEIT, berücksichtigt mehrere medizinische, patienten- und serviceorientierte Faktoren. Zum Beispiel: Wird der Arzt von Kollegen empfohlen, welche Berufserfahrung hat er? Daneben fließen Patientenzufriedenheit, Barrierefreiheit der Praxis und weitere Kriterien ein.

Die Empfehlung beruht auf einer Gesamtzahl von mehr als 200.000 Ärzten und Zahnmedizinern Mehr dazu

 

14.Krankenhauslandschaft der Zukunft

"Nicht jede Klinik muss alles machen"

Bis zum letzten Platz gefüllt war der Konferenzraum der PAN Klinik. Und das aus gutem Grund: Monatlich lädt der Health Care Rheinland e.V. (HCR) zu interessanten Vorträgen und Diskussionen an unterschiedlichen Veranstaltungsorten. Als langjähriges Mitglied des HCR fand das Treffen dieses Mal in der PAN Klinik statt. Mit einem Vortragsthema was treffender kaum sein könnte: Die Krankenhauslandschaft der Zukunft. Das wollten über 50 Zuhörer aus Medizin und Wirtschaft nicht verpassen. 

Den entsprechenden Vortrag zu diesem wichtigen Thema hielt an diesem Abend Günter Wältermann. Der AOK Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg präsentierte Auszüge vom AOK Krankenhausreport und leitete daraus einige Thesen ab. Schnell wurde klar, mit dem aktuellen Zustand der Krankenhauslandschaft war er nicht zufrieden.

Nach der Begrüßung durch den HCR-Vorstandsvorsitzenden Dr. Hans Jürgen Ahrens und PAN Klinikchef Dr. Stefan Palm sprach sich Wältermann klar für die Schaffung von mehr spezialisierten Zentren aus. Diese sollten ausgewählte medizinische Dienstleistungen übernehmen, dafür aber mit großer Kompetenz der behandelnden und operierenden Ärzte. „Die Studien zeigen es eindeutig“, erklärte Wältermann, „Die Erfolgsraten und die Heilung der Patienten ist in spezialisierten Zentren besser. Die Operationsqualität ist höher und damit auch die Überlebenschance bei schweren Operationen.“ Nach wie vor gibt es auch in NRW Kliniken, die schwierige Operationen nur ein bis viermal im Jahr durchführen. Und dies sei kein Problem der Patientenverteilung wie Wältermann findet: „In NRW haben wir kein Problem von Unterversorgung.“

Das Problem erkennen 

Es sei entscheidend das Problem zu erkennen, um die Zukunft der Krankenhauslandschaft sinnvoll zu gestalten. „Wir brauchen eine aktive, kompetente Krankenhausplanung. Und wir müssen die Patienten mit einbeziehen.“ Den Menschen müsse der Mehrwert einer Veränderung klar sein, was sie gewinnen, sonst entstünden Proteste und Ablehnung.

„Bisher ist die Krankenhausplanung nur unbefriedigend umgesetzt worden,“ so Wältermann, der mehrfach betonte: "Diese Gestaltung der Krankenhauslandschaft geht nur miteinander. “Krankenkassen, Kliniken und andere Akteure des Gesundheitswesens sollten gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten, nämlich die bestmögliche medizinische Versorgung der Patienten. Und dies, das wurde in Wältermanns Präsentation offensichtlich, gelänge eben in medizinischen Fachzentren am besten.

Dass sich die Länder nicht so intensiv um den Bereich Klinikplanung kümmern, erhöhe die Handlungsspielräume der Kliniken. Aber bestenfalls in Richtung Schwerpunkt- und Maximalversorgung in spezialisierten Zentren „Nicht jeder muss alles machen“, sagte der AOK Vorstandsvorsitzende. “Und es muss auch nicht alles sofort operiert werden, wenn Patienten zuvor nicht austherapiert bzw. vier Quartale konservativ behandelt worden sind. 

Verzahnung von ambulanten und stationären Strukturen

Die PAN Klinik hatte sich bereits vor Jahren für den Weg der Fokussierung entschieden. Hier im Haus wird nur in den Kernkompetenzen operiert – von ausgewiesenen Fachärzten mit großer Operationserfahrung. Dazu kommt die „sektoren-übergreifende Verzahnung von ambulanten und stationären Strukturen“, wie Klinikchef Dr. Stefan Palm es beschrieb. Ein Modell, das zunehmend mehr Ärztehäuser übernehmen, weil es den Patienten zahlreiche Vorteile bietet.

Auch Günter Wältermann fand lobende Worte für das PAN Klinik-Modell: “Ich bin absoluter Fan einer sektorübergreifenden Planung“, nur sei das flächendeckend noch gar nicht das Thema. Es brauche erstmal eine vernünftige Krankenhausplanung. „Aber vielleicht ist die Zeit jetzt reif dafür, sofern allen Beteiligten das Problem erkennen und eine gemeinsame Lösung finden.“

Bereits eingangs hatte Dr. Hans Jürgen Ahrens in der versammelten Runde betont: „Die PAN Klinik ist eine herausragende Klinik mit großem Ruf und einer Vielzahl an Fachbereichen.“

15.Infoabende zu Invisalign

Viele Menschen sind mit Ihren Zähnen unzufrieden, verzichten aber aus optischen Gründen auf eine feste Zahnspange. Mit Invisalign haben sie nun eine neue Möglichkeit der Korrektur. Diese Zahnspange ist fast unsichtbar. Jeden 2. Dienstag im Monat gibt es in der PAN Zahnheilkunde dazu nun einen Infoabend, um über die Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Invisalign ist eine klinisch erfolgreich erprobte Therapie, die bereits bei 6 Millionen Patienten weltweit erfolgreich angewendet wurde. Bei diesen Zahnspangen handelt es sich um individuell gefertigte, transparente Schienen – die sogenannten Aligner -, die die Zähne mit unsichtbaren Attachments in die entsprechende Position bewegen. Ein Verfahren, beidem die komplette Therapieplanung am Computer stattfindet, was maximal kurze Behandlungen durch Ihren Zahnarzt bedeutet.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der PAN Zahnärzte.

16.Im Gespräch mit Anästhesie Priv.-Doz. Dr. Holger Herff

"Unsere Narkosen sind maximal gut verträglich"

Seit Mitte vergangenen Jahres hat die Gemeinschaftspraxis für Anästhesie an der PAN Klinik einen neuen Spezialisten in ihren Reihen. Priv.-Doz. Dr. Holger Herff, war zuletzt Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Uniklinik Köln und hat sich hier im Haus bestens eingelebt.

Dass Interesse am Fachbereich der Anästhesie entstand bei dem 42-Jährigen Mediziner bei seiner Arbeit als Rettungssanitäter während seines Zivildienstes. Es folgten Medizinstudium und eine Facharztausbildung für Anästhesiologie und spezielle anästhesiologische Intensivmedizin.

Während Dr. Herff seinen Beruf liebt, gibt es auf Patientenseite noch immer nicht wenige Menschen, denen bei den Gedanken an eine Vollnarkose gern mal mulmig wird. Allerdings ohne Grund, denn die gesundheitliche Gefahr bei einer Narkose hat sich weiter verringert. Gerade wurden dazu neue Statistiken von Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar (Klagenfurt) veröffentlicht: Während es in den 60er Jahren noch zu rd. 80 Todesfällen bei 100.000 Narkosen kam, ist dies heute kein relevantes Risiko mehr. „Wir haben jetzt im Zuge der Professionalisierung unseres insgesamt noch jungen Fachgebietes ein Niveau erreicht, was wirklich ausgesprochen gut ist“, sagt Herff. „Die Anästhesie ist, bezogen auf das Spektrum der Nebenwirkungen und in Anbetracht der enorm hohen Fallzahlen, eines der sichersten Verfahren im Klinikum. Die Sicherheit des Patienten habe natürlich immer Vorrang, so Herff, aber nun stehe auch das Wohlbefinden der Patienten nach einer Operation mit im Vordergrund der ärztlichen Bemühungen.

Kein Grund zur Beunruhigung

Menschen, die sich in der PAN Klinik operieren lassen, dürfen jedenfalls beruhigt sein. „Wir sorgen dafür, dass unsere Narkosen neben einem maximalen mehrfach abgesicherten System, darauf eingestellt sind, dass für diese Eingriffe, wie wir hier sie durchführen, maximal gut verträglich sind“ bestätigt Herff und ergänzt: „Dazu gehört auch, dass Patienten nach einer OP schnell wieder aufwachen, dass wir konsequent Übelkeit & Erbrechen vorbeugen sowie natürlich die suffiziente Schmerztherapie. Letztere können wir bei schmerzhaften Eingriffen häufig durch Regionalanästhesieverfahren unter Ultraschallkontrolle ergänzen und so weiter optimieren.“

Und selbst bei großer Aufregung vor einer OP ist man in der PAN Klinik natürlich vorbereitet. Patienten erhalten bereits am Vorabend einer Operation auf Wunsch eine Beruhigungstablette. Vor der Operation bekommen sie ebenfalls ein Beruhigungsmittel, intravenös für maximal zuverlässige Wirkung. „Es ist in der Tat ein wesentlicher Aspekt, dass die Menschen hier entspannt in die Narkose kommen“, sagt Herff.

Remifentanil vermehrt im Einsatz

Bei der Nutzung neuer Narkosemittel hat sich in den letzten Jahren nichts „Bahnbrechendes“ mehr getan. Die Mittel der Wahl sind weitgehend gleich geblieben. Manche Medikamente sind heute allerdings flächendeckender im Einsatz. Beispiel: Remifentanil, ein ultra kurz wirksames Schmerzmittel, dass man nach Ablauf des Markenschutzes heute sogar vermehrt auf Intensivstationen einsetzt, so Herff. „Weil man es eben super steuern kann, wann der Patient einschlafen und aufwachsen soll.“

Seine Entscheidung in der Gemeinschaftspraxis für Anästhesie an der PAN Klinik zu arbeiten hat Herff jedenfalls nicht bereut. Im Gegenteil: „Wir haben hier eine sehr gute Ausstattung und noch viel wichtiger ein hervorragendes Team.“ Außerdem gefällt es Herff in der PAN Klinik mit den „ausgesprochenen Spezialisten ihrer Fachgebiete zusammenzuarbeiten mit denen wir, in dem was wir anbieten, eine sehr hohe Versorgungsqualität haben.“

17.Moderne Brustkrebsfrüherkennung mit 3D-Mammographie

Bisher kommt bei den meisten Untersuchungen zur Brustkrebsfrüherkennung 2D-Mammographie zur Anwendung. Die Technik ist allerdings schon einen Schritt weiter, deshalb bieten ausgewählte Praxen mittlerweile auch 3D-Mammograhie an. Dieses als Tomosynthese bezeichnete Verfahren erzeugt im Gegensatz zur herkömmlichen digitalen Mammographie (2D) eine Serie von Dünnschichtaufnahmen, die eine dreidimensionale (3D) Darstellung der Brust ermöglicht. Somit können Tumore früher entdeckt werden. 

Die Mammografie ist eine unkomplizierte und schnelle Röntgenuntersuchung der Brust, sie dauert nur wenige Sekunden. Über die Aufnahmen, so genannte Mammogramme, lässt sich die normale, altersabhängige Beschaffenheit der Brust beurteilen und von krankhaften Veränderungen abgrenzen. Hierbei können auch Tumore die nicht tastbar sind, bereits im Frühstadium erkannt werden. Je besser das bildgebende Verfahren, umso höher ist natürlich die Wahrscheinlichkeit Auffälligkeiten im Gewebe zu entdecken. 

Seit neuestem bietet das MVZ Radiologie/Nuklearmedizin hier in der PAN Klinik auch die hochmoderne Brust-Tomosynthese (3D-Mammographie) des Marktführers Hologic als Alternative zu der auch weiterhin angebotenen 2D-Mammographie an. 

"In unserer Radiologie-Praxis haben wir die Möglichkeit, Privatpatienten mit der modernen 3D-Tomosynthese zu untersuchen", sagt Dr. med. Judith Scherer-Berg. Fachärztin für Diagnostische Radiologie in der PAN Klinik. "Dadurch erhalten wir erstmals detaillierte, lückenlose Einzelaufnahmen der Gewebeschichten, die Überlagerungen nahezu ausschließen. Tumore können dann früher erkannt und überflüssige Biopsien verhindert werden. Leider ist die 3D-Mammografie noch nicht im gesetzlichen leistungskatalog enthalten."

Der Untersuchungsablauf ist einer herkömmlichen 2D-Mammographie sehr ähnlich. Innerhalb von nur vier Sekunden entstehen 15 Schichtaufnahmen. Die Untersuchungsposition von Körper bzw. Brust ist identisch mit dem 2D-Verfahren.

Um die Vergleichbarkeit mit älteren vorhandenen 2D-Voraufnahmen sicherzustellen, wird aus dem 3D-Mammographie-Datensatz zusätzlich ein künstliches 2D-Mammographiebild vom Computer erstellt. Diese synthetisch erstellte 2D-Aufnahme ist dabei gleichwertig einer digitalen 2D-Mammographie.

In Europa erkrankt jede 8. Frau im Verlauf ihres Lebens an Brustkrebs. Ärzte und Wissenschaftler sind sich darüber einig, dass Früherkennung das beste Mittel ist, um Brustkrebs zu bekämpfen. Erfolgreiche Behandlung und die Überlebenschance sind in hohem Maß vom Zeitpunkt der Diagnose abhängig. Wenn Brustkrebs früh erkannt wird, bevor Metastasen in den Lymphknoten auftreten, liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei fast 100 %. Umso wichtiger ist es für jede Frau, das Thema Brustkrebsfrüherkennung und entsprechende ärztliche Untersuchungen ernst zu nehmen.

Gründe für die 3D-Mammographie (Tomosynthese)

  • Detailgetreue Darstellung durch 1 mm dünne Einzelschichtaufnahmen
  • Verhinderung von Überlagerungseffekten 
  • Rückgang von notwendigen Kontrolluntersuchungen 
  • Höhere Erkennungswahrscheinlichkeit von Brustkrebsfällen 
  • Reduzierung unklarer Befunde durch lückenlose Dünnschichtaufnahmen

 

Bei Terminwünschen oder Fragen zur Brustkrebsfrüherkennung oder den Untersuchungsmethoden, wenden Sie sich gerne an die Mitarbeiter vom MVZ für Radiologie & Nuklearmedizin:
MVZ Köln Neumarkt 
Innovative radiologische Verfahren, Nuklearmedizin und digitales Computer-Röntgen

Zeppelinstr. 1 / Neumarkt Galerie
50667 Köln
Tel: 0221/2776-500
Fax: 0221/2776-501 
E-Mail: kontakt@mvz-koeln-neumarkt.de

18.Immer mehr Deutsche sind übergewichtig

Allein in Deutschland sind mehr als 23 Prozent der erwachsenen Männer und Frauen (18-79 Jahre) adipös, also stark übergewichtig. Die Folgen können lebensbedrohlich sein.

Adipositats-Patienten leben mit einer Erkrankung, die schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann. So kann die Adipositas mit einer um zwei bis zehn Jahre verringerten Lebenserwartung einhergehen und stellt aufgrund der damit assoziierten Begleiterkrankungen weltweit die fünfthäufigste Todesursache dar. 

Viele Menschen mit Adipositas finden jedoch nicht ausreichend Unterstützung bei ihren Bemühungen um eine Gewichtsreduktion. "Adipositas ist eine Erkrankung, die mit Stigmatisierung und Schuldzuweisungen einhergehen kann. Wir beginnen jetzt erst die Adipositas zu verstehen", sagte Dr. Sylvia Weiner, Chirurgin aus Frankfurt. Adipositas sei auf dem Vormarsch und damit ein Thema von hoher Relevanz, das dringend angepackt werden müsse. 

Eine Anerkennung der Adipositas als chronische Krankheit in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen sei die notwendige Grundlage, um die Situation für Menschen mit Adipositas in Deutschland zu verbessern. "Auch die Implementierung von Disease Management Programmen (DMP) wie in der Diabetesversorgung könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein", so Weiner.

Betroffene müssen selbst aktiv werden

Grundsätzlich steht Adipositas Patienten der Zugang zu konservativen Behandlungsmethoden, wie Ernährungsberatung und Bewegungsprogrammen, offen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Kassenleistungen, so dass die Patienten selbst für die Kosten aufkommen müssen. Auch Medikamente zur Gewichtsreduktion sind von der Erstattung ausgenommen. Chirurgische Verfahren stehen in Einzelfällen erst nach Antrag bei den Krankenkassen und erfolgter Bewilligung zur Verfügung.

Bei Rückfragen zum Thema steht Ihnen gerne verschiedene Ansprechpartner einzelner Fachbereiche zur Verfügung. So zum Beispiel das Hormonzentrum, Ernährungsberatung oder Bewegungstherapie im PAN Prevention Center.
Eine Übersicht über die Fachbereiche finden Sie hier.


Quelle: Presseportal.de / Adipositastag des AcSDeV / Adipositas in Deutschland
 

19.KHK – Erkrankungen der Herzkranzgefäße: Lieber Sport als Abnehmen

Gilt bei der Erkrankung der Herzkranzgefäße ein generelles Sportverbot? In einer Langzeitstudie wurden Patienten über 30 Jahre begleitet. Jetzt stehen die Ergebnisse fest.

Die Aufrechterhaltung bzw. sogar Steigerung der regelmäßigen körperlichen Aktivität ist bei Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit / KHK) durchaus wünschenswert. Diejenigen Studienteilnehmer, die über die ganze Beobachtungszeit viel Sport trieben, hatten ein um 36% geringeres Sterberisiko als diejenigen ohne regelmäßige körperliche Aktivität. Und auch diejenigen, die nur gelegentlich Sport machten, hatten ein um 19% geringeres Risiko. Das Risiko sank mit gesteigerter Aktivität. 

Natürlich ist es wichtig, sich nicht zu überanstrengen und auf die geeignete körperliche Aktivität zu achten. Herz-Sport-Gruppen sind dabei beispielsweise optimal für KHK-Patienten. Es kann aber eine klare Empfehlung ausgesprochen werden, trotz oder gerade wegen der Erkrankung der Herzkranzgefäße auf regelmäßige körperliche Aktivität zu achten!

In einer großen norwegischen Studie mit über 3000 KHK-Patienten, die über einen Zeitraum von 30 Jahren beobachtet wurden, hatten Wissenschaftler die Auswirkungen von Gewichtsveränderungen sowie regelmäßiger körperlicher Aktivität auf das Sterberisiko untersucht.

Im Vergleich zur sportlichen Betätigung zeigte Gewichtsverlust bei KHK-Patienten keine positiven Auswirkungen. Im Gegenteil: bei Normalgewichtigen war eine Gewichtsreduktion von mehr als 0,1 Punkten im BMI (Body-Mass-Index; kg/m²) pro Jahr mit einem erhöhten Sterberisiko verbunden, eine Gewichtszunahme sogar mit einem verringerten Sterberisiko. 

Diese Tendenz galt auch – wenn auch in geringerem Maße – für übergewichtige Patienten. Eine Gewichtszunahme wirkte sich hier allerdings nicht positiv aus. 
"Dies soll keine Empfehlung sein, zuzunehmen oder nicht auf eine gesunde Ernährung zu achten, die Studienergebnisse weisen aber darauf hin, dass bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße die körperliche Aktivität und nicht in erster Linie eine Gewichtsreduktion im Fokus stehen sollte", so Kardiologe Prof. Dr. C. A. Schneider, dessen Praxis in der PAN Klinik beheimatet ist.

20.Antibiotika: Zu lange Anwendung kann Resistenzen fördern

Früher forderten Ärzte, Antibiotika-Packungen stets aufzubrauchen. Diese Empfehlung gilt in manchen Fällen noch heute - aber nicht mehr generell. Eminent wichtig ist daher die individuelle Rücksprache des Patienten mit seinem behandelnden Arzt.

Der generelle Komplett-Verbrauch des Antibiotika-Medikaments basiert auf der falschen Vorstellung, dass eine Resistenz durch übrig gebliebene Keime entsteht, die bei einer Antibiotika-Gabe nicht ausgerottet wurden, weil die Therapie zu früh beendet wurde. Doch Resistenzen bilden sich vor allem, solange Patienten ein Antibiotikum einnehmen - oder sie bestehen schon vorher, schreibt das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau"

Nur während einer Behandlung profitieren die Bakterien von ihrer Widerstandsfähigkeit: Sie können dem Antibiotikum "entwischen". Werden Antibiotika länger als nötig eingenommen, bilden sich bisweilen also mehr resistente Bakterien. Dabei erwerben keineswegs nur jene Bakterien eine Wehrhaftigkeit, gegen die sich die Behandlung richtet. Es kann unabsichtlich auch die meist friedlichen Mitbewohner treffen, die Haut und Schleimhäute besiedeln. Lösen sie irgendwann selbst eine Infektion aus, können viele Antibiotika ihnen nichts mehr anhaben.

Lange Einnahme nicht zwangsläufig notwendig
Studien aus den vergangenen Jahren belegen, dass oft keine lange Behandlung nötig ist, um eine Infektion zu heilen, so bei Lungen- oder bei Blasenentzündungen. Dennoch gibt es Behandlungen, bei denen eine zu kurze Behandlung gefährlich wäre, zum Beispiel eine Entzündung der Herzinnenhaut und schwere Knochen- und Gelenkentzündungen. 

Mediziner müssen also immer eine Einzelentscheidung treffen, wie Prof. Gerd Fätkenheuer, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, betont. Der Bakterientyp, der Verlauf der Erkrankung, die Immunabwehr des Erkrankten und vieles mehr spielen eine Rolle. Patienten sollten daher die Behandlung nie auf eigene Faust abbrechen, wenn sie sich besser fühlen. "Das sollte jeder mit dem Arzt besprechen, alles andere wäre fahrlässig", warnt Fätkenheuer.


Quellenangabe: Apotheken Umschau" 3/2018 B

21.Sport kann Depressionen verhindern

Mit bereits einer Stunde Sport pro Woche können Menschen gezielt Depressionen vorbeugen. Das zeigt eine aktuelle Studie aus Norwegen. Interessant ist, dass eine höhere Intensität bzw. eine längere Dauer der sportlichen Aktivität die positiven Auswirkungen nicht signifikant verstärkten.

Dies zeigten norwegische Wissenschaftler im Rahmen einer großen Kohortenstudie. Dabei wurden 22.564 Studienteilnehmer über 9-13 Jahre beobachtet und zu ihrer regelmäßigen körperlichen Aktivität befragt. Zu Beginn waren diese Probanden psychisch gesund, nach 9-13 Jahren waren 7% der Studienteilnehmer an Depressionen und 8,7% an Angststörungen erkrankt.

Die Studienteilnehmer, die zu Beginn des Beobachtungszeitraums angaben, keinen Sport zu machen, hatten ein um 44% höheres Risiko, an Depressionen zu erkranken, als diejenigen, die 1-2 Stunden pro Woche einer sportlichen Aktivität nachgingen. Diese Ergebnisse waren unabhängig von Alter oder Geschlecht der Probanden. Für die Angststörungen lag ein solcher Zusammenhang nicht vor. 

Mehr Sport hat nicht zwangsläufig mehr Wirkung
Interessant ist, dass eine höhere Intensität bzw. eine längere Dauer der sportlichen Aktivität die positiven Auswirkungen nicht signifikant verstärkten. Bereits eine Stunde moderate körperliche Aktivität pro Woche reichte, um das Depressionsrisiko deutlich zu verringern. Statistisch bedeuten die Studienergebnisse, dass 12% der Depressionen verhindert werden könnten, wenn sich alle Erwachsenen mindestens eine Stunde pro Woche körperlich bewegen würden. Mögliche Erklärungen für den Zusammenhang sind beispielsweise das soziale Umfeld, welches durch eine sportliche Aktivität in einer Gruppe geschaffen wird, ein gestärktes Selbstbewusstsein, sowie neurobiologische Faktoren, wie beispielsweise die Ausschüttung von Botenstoffen im Körper, die die Entstehung von Depressionen beeinflussen könnten.

Das Fazit: bereits ein geringes Maß an körperlicher Aktivität lohnt sich – nicht nur für den Körper, sondern auch für die Seele!

Studie: (CH, CAS) (Harvey et al. Am J Psychiatry 2018; 175:28-36)
Textquelle: Newsletter von Prof. Dr. med. C. A. Schneider, Facharzt für innere Medizin & Kardiologie in der PAN Klinik Köln

22.15. Hernientage in Köln: Live-Übertragung einer Hernienoperation

Für die Fachmediziner aus dem Bereich Hernien-Chirurgie nähert sich ein absoluter Pflichttermin. Am 2./3. März 2018 finden im Kölner Maritim Hotel die ‚15. Hernientage‘ statt. Die wissenschaftliche Leitung hat unter anderem Dr. Bernd Stechemesser, Chefarzt des Hernienzentrums hier in der PAN Klinik.

Bereits zum 15. Mal jährt sich der beliebte Fachkongress. Im jährlichen Wechsel mit Berlin & Hamburg ist diesmal wieder die Domstadt der Ausrichtungsort. Das geplante Veranstaltungs- und Vortragsprogramm ist vielfältig. Das Hauptthema des Kongresses lautet: „Hernienchirurgie jenseits der Leitlinien – Problemfälle und mögliche Lösungen“. Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt liegt dabei auf Kontroversen bei der Versorgung von Leisten- und primären Bauchwandhernien.

Häufigsten Operation in der Allgemeinchirurgie
Medizinisch ist mit dem Begriff Hernie ein Eingeweidebruch gemeint. In der Bevölkerung ist die Begrifflichkeit nicht so geläufig, aber die OP einer Leistenhernie (im Volksmund Leistenbruch) ist die häufigsten Operation in der Allgemeinchirurgie. „Etwa 200.000 Mal findet diese Operation in Deutschland statt“, sagt Dr. Bernd Stechemesser. Der Leistenbruch ist mit 80 Prozent die häufigste Form der Hernie. Männer sind neunmal so oft betroffen wie Frauen.

„Auch bei uns im Hernienzentrum führen wir die Operation des Leistenbruchs am häufigsten durch, entweder endoskopisch oder offen, per Schnitt“, so Stechemesser. „Es folgen von der Häufigkeit her Bauchwandbrüche, Nabelbrüche und Narbenbrüche.“

Mit besonderer Spannung wird in diesem Jahr am ersten Veranstaltungstag des Kongresses die per Live-Video ins Kongresszentrum übertragene Operation erwartet. Moderiert von den Fachexperten Bernd Stechemesser, Ralph Lorenz und Wolfgang Reinpold.

Die Hernientage richten sich thematisch sowohl an Krankenhausärzte als auch an niedergelassene Ärzte, die sich mit der Hernie beschäftigen. Anmeldungen sind weiterhin möglich.

Weitere Informationen:
15. Hernientage Köln
Hernienzentrum in der PAN Klinik
Hernienzentrum Köln
15. Hernientage in Köln: Youtube-Video 

23.Arthrosezentrum Köln: Die Antwort auf Athrosebeschwerden

Ob der Körper dafür gemacht ist, dass wir immer älter werden? Mit mehr Lebensjahren häufen sich jedenfalls auch unsere Verschleißerscheinungen. Eine davon ist Arthrose – und die kann individuell sehr schmerzhaft werden. Mit dem richtigen Behandlungskonzept kann auf medizinischer Ebene den Betroffen aber zielgerichtet geholfen werden.

Dabei werden alle konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft und operative gelenkerhaltende Möglichkeiten mit einbezogen. Die fehlende Regenerationsmöglichkeit des Gelenkknorpels macht ein auf jeden Patienten abgestimmtes Arthrosemanagement erforderlich. Genau das ist der Ansatz des Arthrosezentrum Köln, welches als Belegpraxis in der PAN-Klinik beheimatet ist

Die deutsche Gesellschaft für Arthrosemanagement, die DGFAM zertifiziert Einrichtungen, sogenannte Arthrosezentren, welche eine den internationalen Leitlinien angepasste konservative und operative Therapie der Arthrose anbieten. So auch das Arthrosezentrum Köln. Unter der Leitung des Orthopäden Dr. Rudolf Ziolko können speziell geschulte Spezialisten sämtliche Therapieoptionen zum Thema Arthrose und Gelenkerhalt anbieten. Dabei spielen insbesondere Methoden der regenerativen Medizin eine große Rolle.
Vielzahl an konservativen Therapieansätzen

Die großen Erfolge der Endoprothetik sollten nicht darüber hinweg sehen lassen, dass ca. 20 % der Patienten mit einem Kniegelenksersatz mit ihrer Knieprothese nicht zufrieden sind! „In jedem Fall müssen vor einer Prothesenimplantation alle anderen Therapieoptionen ausgeschöpft werden“, forderte die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik auf einer Pressekonferenz anlässlich ihres Jahreskongresses am 30. November 2017 in Hamburg.

Dabei gibt es eine Vielzahl von verschiedenen nicht operativen Therapieansätzen. Unter Einbeziehung des Hausarztes können der Verlauf einer Arthrose und die Symptome und das Fortschreiten der Erkrankung günstig beeinflusst werden.

Weitere Informationen und Kontakt zum Arthrosezentrum Köln erhalten Sie auf: www.arthrose-zentrum-koeln.de

24.Kinderwunsch-Erfolg durch Erfahrung, Kompetenz & neueste Technik im MVZ PAN Institut

Künstliche Befruchtung wird als medizinische Dienstleistung von unterschiedlichen Kliniken in Deutschland angeboten. Für viele Patienten mit Kinderwunsch ist es allerdings schwer zu beurteilen, wem sie sich für eine Kinderwunsch-Behandlung anvertrauen sollen und welche Kriterien erfolgreiche Reproduktionsmedizin erst möglich machen.

Wir nennen Ihnen die wesentliche Entscheidungsfaktoren für eine Behandlung und erklären, warum Sie mit einer Kinderwunsch-Behandlung im MVZ Pan Institut die richtige Wahl treffen.

Die Umgebung im Labor
Der Embryo ist nicht an die Umgebung im Labor angepasst, was bei ihm zu Stress führen kann, der die Wahrscheinlichkeit zur Erzeugung einer Schwangerschaft reduziert. 
Drei Stressfaktoren schaden dem Embryo und haben Einfluss auf die Erfolgswahrscheinlichkeit der Behandlung: Schadstoffgehalt der Luft,Sauerstoffgehalt im Brutschrank sowie konstante Bedingungen nach der Befruchtung bis zum Transfer in die Gebärmutter. In unserem Labor bestehen hervorragende Voraussetzungen, um Embryostress zu verhindern: Die Luft im Brutschrank besitzt den idealen Sauerstoffgehalt (5%), Schadstoffe werden herausgefiltert und die Inkubation nach der Befruchtung bis zum Transfer verläuft störungsfrei.

Die neueste Technik
Grundlage der Idealbedingungen ist der Einsatz von neuester Technik. Für reine Luft setzen wir auf die Reinraum-Klimaanlage sowie Staub & Kohlefilter. Für die bestmöglichen Bedingungen für die Zellen unter geringem Sauerstoffgehalt vor der Befruchtung sorgt der Miri Benchop Multi-room Incubator. Und die besten Inkubationsbedingungen nach der Befruchtung werden durch Nutzung des Embryoscope ermöglicht. Bereits seit 2012 arbeitet unser Zentrum mit dem Modell ‚Original‘. Seit jüngstem setzten wir auf den Nachfolger Embryoscope +, welches erst seit kurzem auf dem Markt und das beste Gerät seiner Klasse ist.

Das Embryoscope ist eine neue Methodik in der Reproduktionsmedizin, mit dem sich die Schwangerschaftsraten bei IVF/ICSI inzwischen klar verbessern lässt. Es handelt sich dabei um einen Brutschrank mit mikroskopischer Spezialkamera. 

Entscheidend ist: In keinem anderen Gerät werden die Embryonen so gut überwacht und können sich unter konstanten Inkubationsbedingungen so geschützt entwickeln. Mehr Infos.
Das zeigen auch die Erfolgsquoten (jeweils pro Transfer nach ICSI):

Konventioneller Brutschrank:
Alter bis 35: 43,9%
Alter ab 36: 21,7%
(gesamt 32%)

Anwendung des Embryoscopes:
Alter bis 35: 46,0%
Alter ab 36: 41,4%
(gesamt: 44%)

Gerade in der Altersklasse ab 36 Jahre hat sich die Erfolgsquote mit den neuen Geräten um 19,7% verbessert

Erfahrung & Kompetenz
Nicht allein die besten Bedingungen und die erstklassige technische Ausstattung beeinflussen die Ergebnisse der Kinderwunsch-Therapie, es ist auch die Erfahrung der beteiligten Mediziner im Umgang mit der Technik und Methodik.
Unsere Ärzte und Mitarbeiter sind Experten, die in diesem Bereich seit Jahren intensiv arbeiten, zertifiziert sind, regelmäßig geschult werden und aufgrund vieler erfolgreicher Kinderwunsch-Behandlungen auf einen großen Erfahrungsschatz bauen können. Dadurch steigt die Behandlungsqualität für unsere Patienten zusätzlich an.

Falls Sie Interesse an einem Informationsgespräch oder Fragen zum Thema haben. Das Team aus dem MVZ PAN Institut beantwortet gerne Ihre Kontaktanfrage.
 

25.3D-Videotechnik im Hernienzentrum Köln

Endoskopische oder minimal invasive Operationsverfahren sind heute aus der Chirurgie nicht mehr wegzudenken. Als Anfang der 1990er Jahre die ersten Gallenblasenoperationen über die sogenannte Schlüssellochtechnik durchgeführt wurden, war dies noch eine kleine Sensation. 

Heute werden neben Gallenblasen auch Dick- und Dünndarmoperationen, Magen und Speiseröhreneingriffe und natürlich auch Hernien- oder Bruchoperationen in dieser Technik durchgeführt. Dabei spiegelt der Stand der chirurgischen Fähigkeiten auch immer die technische Entwicklung der Video- und Kameratechnik wieder. Nach den anfänglich relativ kontrastarmen und schlecht ausgeleuchteten Videogeräten kamen die hochauflösenden Videokameras mit dem entsprechenden HDTV-Bildschirmen und schließlich die 3D-Videoendoskope. 

Der Nachteil eine 3D-Brille zu tragen wird von den Vorteilen des räumlichen Sehens deutlich übertroffen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass mit Hilfe der 3D-Technik Operationsschritte deutlich sicherer und schneller durchgeführt werden können als in 2D-Technik. Das bedeutet es kann mit Hilfe dieser Technik schneller, sicherer und komplexer operiert werden als bisher. 

Davon profitiert in erster Linie der Patient, der heute sicherer und besser videoendoskopisch operiert werden kann als noch vor wenigen Jahren. 

Eine weitere Studie konnte zeigen, dass mit der 3D-Technik komplexe Operationstechniken wesentlich schneller erlernt werden als mit der bisherigen 2D-Technik. 

Dr. Bernd Stechemesser | Facharzt für Chirurgie
"Seit Mitte des letzten Jahres wird die 3D-Technik bei allen laparoskopischen und endoskopischen Eingriffen im Hernienzentrum Köln eingesetzt, der Vorteil wird allen Patienten, die sich einer endoskopischen oder laparoskopischen Operation unterziehen zu Teil. 
Die überragende Full HD Visualisierung in Verbindung mit der neuesten 3D Technologie führt zu einer optimalen Hand-Augenkoordination. Das unterstützt den Operateur dabei, die Konzentration auf hohem Niveau zu halten. Erst das räumliche Sehen ermöglicht ein „zielsicheres“ Arbeiten. Delikate Strukturen gezielt zu fassen, Nähnadeln optimal zu positionieren oder feinste Gewebestrukturen präzise zu trennen wird zum Kinderspiel. Das 3D System im Hernienzentrum Köln bietet die Möglichkeit, bessere OP-Resultate zu erzielen. Selbst lange und anspruchsvolle Eingriffe sind mit dem 3D System im Hernienzentrum Köln weniger ermüdend im Vergleich zu einem 2D Full HD System."

Quelle: 
Three-Dimensional Video Imaging for Endoscopic Surgery 
AF Durrani et al. Comput Biol Med 25 (2), 237-247. 3 1995.
3D HD versus 2D HD: surgical task efficiency in standardised phantom tasks.
Surg Endosc. 2012 May;26(5):1454-60. doi: 10.1007/s00464-011-2055-9. Epub 2011 Dec 17. Storz P(1), Buess GF, Kunert W, Kirschniak A.

Sie haben Fragen? Gerne stehen wir für Rückfragen bereit.
Hernienzentrum Köln 
Tel. 0221 2776 431
www.hernienzentrumkoeln.de

26.Erhöhte Chance auf Schwangerschaft bei reduzierter Therapieanzahl – dank Embryoscope

Das Embryoscope ist eine neue Methodik in der Reproduktionsmedizin, welche die Schwangerschaftsraten bei extrakorporaler Befruchtung (IVF/ICSI) inzwischen weltweit verbessert. Es handelt sich dabei um einen Brutschrank mit mikroskopischer Spezialkamera, die alle 20 Minuten sieben bis acht Bilder von jedem Embryo anfertigt. Diese Bilder ermöglichen erstmals die fortlaufende nicht-invasive Beobachtung zellulärer und molekularer Veränderungen. 

Dies kommt einer bahnbrechenden Entwicklung in der Embryo-Kultur gleich und bringt große Vorteile mit sich: 

Die Embryonen werden geschont: Sie müssen zur Betrachtung nicht mehr aus dem Brutschrank genommen werden.
Die Embryonen können deutlich besser eingeschätzt und Fehler besser erkannt werden: Ein Qualitätsindikator ist zum Beispiel der Zellteilungszyklus – er kann nur im Zeitraffer festgestellt werden.

Bei Brutschränken ohne Spezialkamera wird das Wachstum von Eizellen und Embryonen nur ein Mal am Tag überprüft. So kann man zwar feststellen, ob es zu einer Befruchtung gekommen ist und ob sich die Embryonen zeitgerecht entwickeln, Entwicklungsstörungen bleiben jedoch unentdeckt. 

Das Embryoscope dagegen ermöglicht eine deutlich bessere Identifikation des für den Transfer geeigneten Embryos – u. a. mithilfe der innovativen Sofware KidScore d3 von Vitrolife. Dies führt nicht nur zu einer höheren Schwangerschaftsrate als bei normaler Inkubation, sondern reduziert auch die Anzahl notwendiger Therapien bis zum Eintritt einer Schwangerschaft. Eine Publikation Rubio 2014 Fert. Stert. zeigt dies ebenso wie die Daten des MVZ PAN Instituts für Endokrinologie und reproduktionsmedizin.

Vor der Entwicklung des Embryoscopes wurde u. a. auch durch invasive Methoden versucht, die Eizell- bzw. Embryonalentwicklung besser einzuschätzen. So sollte z. B. die Polkörperbiopsie (PKB, PBB) präzisere Informationen über die weitere Zellentwicklung geben. Dieses invasive „Screening“ (PGS) hat jedoch nicht zu einer Verbesserung, sondern zu einer Reduktion der Schwangerschaftsraten geführt. Daher haben die invasiven Verfahren gegenwärtig nur noch Bedeutung bei der präimplantiven Diagnostik von monogenen Erkrankungen (PID). 

Um die entwicklungsfähigen Embryonen erkennen und den geeigneten Zeitpunkt für den Transfer festlegen zu können, ist eine aufwändige und fortlaufende Bearbeitung der jeweiligen Bilddaten erforderlich. Durch Abgleich der persönlichen Einzeldaten mit einem fortlaufend erweiterten Datenpool gelingt es, frühe zelluläre Fehlentwicklungen immer besser festzustellen und den für eine Schwangerschaft geeigneten Embryo immer genauer zu benennen. Positiver Nebeneffekt: Der Transfer eines einzelnen Embryos wird dadurch deutlich chancenreicher und eine unerwünschte Mehrlingsschwangerschaft zunehmend vermieden.

Aktuell übernehmen die Krankenkassen die Kosten dieser zusätzlichen Labordiagnostik zumeist nicht. Sie liegen bei ca. 550 Euro und sind daher von den Patienten selbst zu tragen.

Dr. Bastian Schäferhoff | Leitender Biologe MVZ PAN Institut für endokrinologie und reproduktionsmedizin:
"In unserem Institut haben wir das Embryoskop seit 2012 bereits im Einsatz. Neben uns Biologen haben auch die behandelnden Reproduktionsmediziner Zugriff auf die Bilddaten des Embryoscopes, so haben die Patienten die Möglichkeit bei Ihren Arztterminen die Entwicklung ihrer Embryonen auf einem Tablet nachzuvollziehen."

Sie haben Fragen? Gerne stehen wir für Rückfragen bereit.
MVZ PAN Institut für endokrinologie und reproduktionsmedizin 
Tel. 0221 2776 200
www.mvz-pan-institut.de