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Sport kann Depressionen verhindern

Mit bereits einer Stunde Sport pro Woche können Menschen gezielt Depressionen vorbeugen. Das zeigt eine aktuelle Studie aus Norwegen. Interessant ist, dass eine höhere Intensität bzw. eine längere Dauer der sportlichen Aktivität die positiven Auswirkungen nicht signifikant verstärkten.
Dies zeigten norwegische Wissenschaftler im Rahmen einer großen Kohortenstudie. Dabei wurden 22.564 Studienteilnehmer über 9-13 Jahre beobachtet und zu ihrer regelmäßigen körperlichen Aktivität befragt. Zu Beginn waren diese Probanden psychisch gesund, nach 9-13 Jahren waren 7% der Studienteilnehmer an Depressionen und 8,7% an Angststörungen erkrankt.

Die Studienteilnehmer, die zu Beginn des Beobachtungszeitraums angaben, keinen Sport zu machen, hatten ein um 44% höheres Risiko, an Depressionen zu erkranken, als diejenigen, die 1-2 Stunden pro Woche einer sportlichen Aktivität nachgingen. Diese Ergebnisse waren unabhängig von Alter oder Geschlecht der Probanden. Für die Angststörungen lag ein solcher Zusammenhang nicht vor.

Mehr Sport hat nicht zwangsläufig mehr Wirkung
Interessant ist, dass eine höhere Intensität bzw. eine längere Dauer der sportlichen Aktivität die positiven Auswirkungen nicht signifikant verstärkten. Bereits eine Stunde moderate körperliche Aktivität pro Woche reichte, um das Depressionsrisiko deutlich zu verringern. Statistisch bedeuten die Studienergebnisse, dass 12% der Depressionen verhindert werden könnten, wenn sich alle Erwachsenen mindestens eine Stunde pro Woche körperlich bewegen würden. Mögliche Erklärungen für den Zusammenhang sind beispielsweise das soziale Umfeld, welches durch eine sportliche Aktivität in einer Gruppe geschaffen wird, ein gestärktes Selbstbewusstsein, sowie neurobiologische Faktoren, wie beispielsweise die Ausschüttung von Botenstoffen im Körper, die die Entstehung von Depressionen beeinflussen könnten.

Das Fazit: bereits ein geringes Maß an körperlicher Aktivität lohnt sich - nicht nur für den Körper, sondern auch für die Seele!

Studie:
(CH, CAS) (Harvey et al. Am J Psychiatry 2018; 175:28-36)

Textquelle:
Newsletter von Prof. Dr. med. C. A. Schneider, Facharzt für innere Medizin & Kardiologie in der PAN Klinik Köln
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